OECD
Organisation for Economic Co-operation and Development
Das Umweltbundesamt ist nationaler Koordinator für die österreichische Delegation bei der OECD Working Group on Harmonization of Regulatory Oversight in Biotechnology. 2002 -2006 hatte Österreich den Vorsitz dieser Arbeitsgruppe inne, derzeit leitet die US-amerikanische Delegation die Arbeitsgruppe. Über die Web-Seiten der Arbeitsgruppe (OECD Biotrack) sind folgende Informationen abrufbar:
- Zusammenfassungen aller Projekte und Publikationen der Arbeitsgruppe "Harmonization of Regulatory Oversight in Biotechnology"
- Informationen über die Entwicklungen von Gentechnik-Regelungen in den OECD-Staaten
- Zusammenfassungen der bisher OECD-weit durchgeführten Freisetzungen mit gentechnisch veränderten Organismen
- GVO-Produktedatenbank mit den so genannten „eindeutigen Identifizierungscodes“ („Unique Identifier“)
Eine Zusammenfassung der Arbeiten der OECD zum Thema Sicherheit und Umweltwirkungen von GVOs ist in einem kürzlich erschienenen Informationsblatt zu finden. Einen Link zu dieser OECD-Publikation in englischer Sprache finden Sie in der Infobox.
Ziele
Der Fokus der OECD-Arbeit liegt auf der Harmonisierung der unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Risikobewertung von GVOs für Mensch und Umwelt. Daneben ist auch der Abbau und die Vermeidung von Handelshemmnissen durch unterschiedliche Regelungen in diesem Bereich ein weiteres Ziel.
Diese Ziele werden in Zusammenarbeit mit dem Sekretariat der Konvention über die Biologische Vielfalt (CBD) verfolgt. Das CBD Sekretariat ist auch für Angelegenheiten im Rahmen des Cartagena Protokolls über Biologische Sicherheit und für das das Biosafety Clearing House verantwortlich.
Im Rahmen der Tätigkeit der Arbeitsgruppe "Harmonization of Regulatory Oversight in Biotechnology" wurden eine ganze Reihe von Grundlagenpapieren für die GVO-Risikobewertung (Consensus Dokumente z.B. über die biologischen Grundlagen von Pflanzenarten, die gentechnisch verändert werden können) entwickelt und publiziert.
Weiters wurde beispielsweise ein einheitliches Identifikationssystem für gentechnisch veränderte Pflanzen entwickelt („Unique Identifier“).
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