StartClim - Ausgangspunkt für Klimaforschung

Was macht StartClim aus?

StartClim ist ein Forschungsprogramm, in dem sich österreichische Forscherinnen und Forscher aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und kleine Unternehmen interdisziplinär mit dem Klimawandel in Österreich, seinen Auswirkungen sowie möglichen Anpassungsmaßnahmen auseinandersetzen.

Das Programm versteht sich als Impulsgeber im Bereich der Forschung zum Klimawandel und seinen Auswirkungen. StartClim greift neue Themen auf und bereitet Forschungsfelder vor. Aktuelle Fragestellungen können durch StartClim-Projekte flexibel, praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert aufbereitet werden. So konnten StartClim-Projekte schon oft den Boden bereiten für darauf aufsetzende größere nationale oder auch europäische Forschungsvorhaben.

Im Rahmen der StartClim Projekte wurde bereits eine umfangreiche Wissensbasis geschaffen und dringender zusätzlicher Forschungsbedarf in unterschiedlichen Themenfeldern aufgezeigt.

StartClim konnte auch Fachdisziplinen motivieren, die herkömmlicherweise nicht direkt mit Klimawandelfolgen in Zusammenhang gebracht werden. StartClim-Projekte erweitern somit insbesondere auch das im Zuge der Anpassung an den Klimawandel nötige Wissen.

seit 2003...

Waren die ersten Jahre von StartClim (2003 bis 2007) geprägt durch die Schließung von Wissenslücken hinsichtlich Klimafolgen auf verschiedene Sektoren sowie auch der Aufbereitung von Klimadaten, so widmeten sich seit 2008 die von StartClim finanzierten Projekte vermehrt der Klimawandelanpassung und wurden zu einer wichtigen Stütze für die Arbeiten an der nationalen Anpassungsstrategie.

Die wissenschaftliche Koordination von StartClim liegt bei Frau Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb (Inst. für Meteorologie, Universität für Bodenkultur Wien). Das Umweltbundesamt (Abteilung für Umweltfolgenabschätzung und Klimawandel) ist für die administrative Koordination von StartClim verantwortlich.

...finanziert von

StartClim wird von einem offenen Geldgeberkonsortium finanziert, zu dem bis dato folgende Institutionen gehören:

  • Lebensministerium
  • Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
  • Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
  • Bundesministerium für Gesundheit
  • Österreichische Bundesforste AG
  • Österreichische Nationalbank
  • Österreichische Hagelversicherung
  • Umweltbundesamt GmbH
  • Verbund AHP

 

Die Ergebnisse der abgeschlossenen Projekte werden als Berichte veröffentlicht und zum Download zur Verfügung gestellt.