Flüchtige Organische Verbindungen (NMVOC)

Flüchtige Organische Verbindungen ohne Methan (NMVOC) werden größtenteils durch die Verdunstung von Lösemitteln (in Farben, Lacken und Klebstoffen) und Treibstoffen sowie durch unvollständige Verbrennungsvorgänge freigesetzt. Einen nicht unbeträchtlichen Beitrag liefern auch biogene Quellen, vor allem der Wald. Die folgenden Emissionsangaben beziehen sich allerdings ausschließlich auf die anthropogenen Quellen.

Diese Stoffgruppe ist vor allem aufgrund ihres Beitrags zur Ozonbildung von Bedeutung.

Emissionstrend 1990-2010

© Umweltbundesamt NMVOC-Emissionen 1990 bis 2010 und Reduktionsziel NMVOC-Emissionen 1990 bis 2010 und Reduktionsziel

Im Jahr 2010 wurden in Österreich rund 131.600 Tonnen NMVOC freigesetzt. Im Vergleich zu 1990 sind die Emissionen um ca. 52% gesunken, verglichen zu 2009 ist eine Zunahme um 10% zu verzeichnen.

 

Die in der NEC-Richtlinie für 2010 festgesetzte Emissionsobergrenze von 159.000 Tonnen NMVOC wird im Jahr 2010 deutlich unterschritten. 

Anmerkung

Entsprechend Artikel 2 der NEC-Richtlinie werden nur die im Inland emittierten Luftschadstoffe berücksichtigt. Die im Ausland durch Kraftstoffexport freigesetzten Emissionsanteile sind hier nicht enthalten.

Nähere Informationen, u.a. zur sektoralen Aufteilung der Emissionen, werden im Bericht "Emissionstrends 1990-2010" zu finden sein.