Forstwirtschaft und Jagd
Langfristige Trends zur Zunahme des Laubwaldanteils, der Naturverjüngung und kleinflächigere Nutzungen haben sich fortgesetzt und sind Zeichen für eine natur- nahe Waldbewirtschaftung. Dennoch gelten mehr als 50% der heimischen Waldbiotoptypen als gefährdet.
Verstärkte Maßnahmen zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt sind daher künftig notwendig. Nach wie vor belastet den Wald eine Reihe von Luftschadstoffen. Waldökosysteme reagieren empfindlich auf Klimaänderungen, wobei die Verwendung des Waldproduktes Holz in einem begrenzten Umfang zur Verbesserung der österreichischen CO2-Bilanz beiträgt. Die trotz gestiegener Abschüsse überhöhten Schalenwilddichten sind eine wesentliche Ursache von anhaltend hohen Wildschäden. Änderungen z. B. in Richtung einer nachhaltigen Jagd und eine wildökologische Raumplanung können als Lösung empfohlen werden.
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