Gewässertypologische Arbeiten
Die Veröffentlichung gewässertypologischer Arbeiten hat bereits eine längere Tradition im Umweltbundesamt und begann mit der Erstellung eines Kataloges der Flussordnungszahlen Österreichs (WIMMER & MOOG 1994).
Mit den "Abflussregimen österreichischer Fließgewässer" folgte eine weiteres Element einer bundesweiten Fließgewässertypologie (MADER, STEIDL & WIMMER 1996). Die Einteilung der österreichischen Landschaft in Fließgewässer-Naturräume (FINK, MOOG & WIMMER 2000) stellt einen Beitrag zur Klassifikation der naturräumlichen Vielfalt unseres Bundesgebietes dar.
Weitere Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wurde vom Umweltbundesamt ein Vorschlag für eine abiotische Typisierung der österreichischen Fließgewässer im Sinne der Vorgaben des Anhang II der WRRL erstellt (Fließgewässer-Grundtypen). Dabei sind folgende Typisierungskriterien eingeflossen (WIMMER & CHOVANEC 2000): Flussordnungszahl, Höhenlage, Fließgewässer-Naturraum, Ökoregion, Geologie, Abflussregime.
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