Industrie
Die Industrie (einschließlich Kraftwerke) ist in Österreich ein wesentlicher Verbraucher von Energie (ca. 25%), Wasser (letzte Erhebung 1994: ca. 66%) und mineralischen Rohstoffen sowie ein bedeutender Verursacher von Emissionen in Luft und Wasser.
Zur Minderung der Belastung der Umwelt aus industriellen Anlagen ist die konsequente Umsetzung des Standes der Technik, insbesondere bei der stofflichen und energetischen Nutzung von Abfällen, in Gesetzen und Verordnungen sowie im Zuge von Anlagengenehmigungen erforderlich. Zahlreiche Industrieanlagen und Kraftwerke werden ab 2005 am Emissionshandel mit CO2 teilnehmen. Die Praxis der Anlagengenehmigung weist hinsichtlich geregelter Parameter und Emissionsgrenzwerte regionale Unterschiede auf. Das Potenzial von vorhandenen Umwelttechnologien sollte insbesondere bei Staub (5-10 mg/Nm3) und NOx (100- 200 mg/Nm3) ausgeschöpft werden.
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