Der Datenschlüssel Bodenkunde

Die Vergleichbarkeit von Datensätzen ermöglicht zentrale Verwaltung und österreichweite Auswertungen

 

Österreich verfügt über umfangreiche Bodendaten. Die jeweiligen Untersuchungen wurden mit verschiedenen Zielsetzungen und Methoden durchgeführt, was eine übergreifende Auswertung der Ergebnisse erschwert. 

 

Durch die Entwicklung des Datenschlüssels Bodenkunde und eines entsprechenden Datenmodells im Zuge des Aufbaus von BORIS, konnte für dieses Problem erstmals eine österreichweit einheitliche Lösung angeboten werden.

Der Datenschlüssel wurde vom Umweltbundesamt in Kooperation mit weiteren Boden-Expertinnen und Experten und in Abstimmung mit der Österreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft (ÖBG) erarbeitet. Im Datenschlüssel sind in Österreich angewendete Feld- und Analysemethoden angeführt und in Codes aufgeschlüsselt; Erweiterungen erfolgen laufend. 

 

Die wichtigsten Zielsetzungen der Erarbeitung des Datenschlüssels liegen in der Schaffung einer

  • fachlich qualifizierten Übersetzungsmöglichkeit heterogener Datenbestände für die EDV-mäßige Erfassung und einheitliche Verarbeitung der Daten,
  • Voraussetzung für eine österreichweit harmonisierte Datenbasis und der Möglichkeit zur gemeinsamen Auswertung,
  • Informationsbasis, die einen Überblick über in Österreich angewandte Methodik und Analytik bietet,
  • Grundlage für künftige Bodenerhebungen.

 

Um den Datenschlüssel am aktuellesten Stand bereitstellen zu können, sind alle aufgenommenen Methoden und die entsprechenden Codierungen über die BORIS-Datenabfrage online abrufbar.