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Erneuerbare Energie

Importabhängigkeit steigt

In der EU27 betrug der Bruttoinlandsenergieverbrauch 2006 1.825 Mio. Tonnen Rohöleinheiten (tRÖE) und blieb somit gegenüber 2005 unverändert, während die Energieerzeugung um 2,3% auf 871 Mio. tRÖE zurückging. Infolgedessen nahmen die Nettoeinfuhren 2006 um 2,4% zu und die Energieabhängigkeitsquote stieg von 53% im Jahr 2005 auf 54% im Jahr 2006 an.

 

Der Endenergieeinsatz in den EU-27 Staaten betrug im 2006 1.172.120 Kilotonnen Rohöleinheiten. Der Endenergieeinsatz erhöhte sich seit 1993 um rund 12,5%. Die größten Steigerungen in diesem Zeitraum verzeichneten Irland (+65%), Spanien (+52%) und Luxemburg (+39%). Der Primärenergieeinsatz erhöhte sich in sämtlichen EU-27 Ländern mit Ausnahme Bulgarien,  Estland, Litauen, Lettland, Polen, Rumänien und Slowakei.

© Umweltbundesamt
Energieintensität der EU-Staaten 1993-2006 Quelle: Eurostat

Energieintensität

Die Energieintensität gilt als Bezugsgröße für den gesamten Energieeinsatz eines Landes. Dafür wird meist die Zahl der EinwohnerInnen oder das reale Bruttoinlandsprodukt zugrunde gelegt und in Relation zum Energieeinsatz gebracht. Die Energieintensität wird berechnet, indem der Primärenergieeinsatz an Energie durch das Bruttoinlandsprodukt (in konstanten Preisen von 1995) dividiert wird.

Die Energieintensität verringerte sich im Betrachtungszeitraum von 1993 bis 2006 in allen EU-27 Staaten.

© Umweltbundesamt
Erneuerbare Energieträger 2006 der EU-Staaten Quelle: EUROSTAT

Erneuerbare Energieträger in der EU

Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Bruttoenergieverbrauch in den EU-27-Staaten betrug im Jahr 2006 durchschnittlich 7,1%. Zu den erneuerbaren Energieträgern werden Wasserkraft, Biomasse, Windenergie, Sonnenenergie, Gezeiten- und geothermische Energie gezählt. Den höchsten Anteil an erneuerbaren Energieträgern am bruttoenergieverbrauch im Jahr 2006 weisen Lettland mit rund 31%, Schweden mit rund 29,1%, Finnland mit rund 22,7% und Österreich mit 21,4% auf.

 


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