BiomasseDer Energieträger wird in feste, flüssige und gasförmige Biomasse unterschieden. Feste Biomasse, wie z.B. Brennholz, Holzpellets, Getreidestroh, etc. wird vor allem für die Wärmegewinnung eingesetzt. Unter flüssiger Biomasse versteht man sogenannte Bioalkohole (z.B. aus Zuckerrübe, Getreide, Kartoffel etc.), Pflanzenöle (z.B. aus Raps oder Sonnenblumen) und Ester (z.B. Rapsmethylester etc.).
Biogas
Biogas ist ein durch den anaeroben, mikrobiellen Abbau von organischen Substanzen entstehendes Gasgemisch, das zu 50-70% aus Methan (CH4) besteht. Weitere Bestandteile sind 30-40% Kohlendioxid (CO2) sowie Spuren von Schwefelwasserstoff (H2S), Stickstoff (N2), Wasserstoff (H2) und Kohlenmonoxid (CO).
Aufgrund des relativ hohen Energiegehaltes lässt sich das Biogas als Energieträger für die Wärme- und Stromerzeugung nutzen. Der Energiegehalt ist direkt vom Methangehalt im Biogas abhängig. Ein Kubikmeter Methan hat einen Energiegehalt von knapp zehn Kilowattstunden.
Photovoltaik
Solarzelle: bestehen meist aus Silizium. Durch die Solarzelle kommt es zu einer direkten Nutzung der Sonnenenergie. Die Solarzelle ist in der Lage, die Sonnenenergie direkt in elektrische Energie umzuwandeln (photovoltaischer Effekt). Das bedeutet: Wenn die Sonne scheint, fließt Gleichstrom in das angeschlossene Gerät.
Sonnenkollektoren
Thermische Solaranlagen sind technische Einrichtungen, von denen Sonnenstrahlen absorbiert und an ein Trägermedium abgegeben werden. Mit Hilfe des Trägermediums wird die Energie zu weiteren technischen Anlagen (Heizung, Warmwasser etc.) transportiert und dort nutzbar abgegeben. |