Energieumwandlung in einem KraftwerkBei großen technischen Anlagen finden meist mehrere Energieumwandlungen statt, es entsteht somit eine Umwandlungskette. Bei einem Gaskraftwerk sind es einige Umwandlungsstufen.
Im Brenner wird das Erdgas verbrannt und dabei die chemische Energie im Erdgas in Wärmeenergie umgewandelt. Im Kessel führt die Wärme zum Verdampfen des Wassers. Da der Dampf unter hohem Druck gehalten wird, ist die Wärmeenergie in potenzielle Energie des Dampfes umgewandelt worden. Durch das Abarbeiten des Dampfes gegen die Schaufeln der Dampfturbine wandelt sich die potenzielle Energie in Bewegungsenergie, die letztlich im Generator, der an die Dampfturbine gekoppelt ist, in elektrische Energie umgewandelt wird. Die letzte Energieumwandlung findet im Generator statt, der an die Dampfturbine gekoppelt ist. Bewegungsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt.
Bei fast jeder Umwandlungsstufe wird Wärmeenergie ungenutzt an die Umgebung abgegeben ("Verluste"). Wie groß bei Energieumwandlungen der Anteil nutzbarer Energie ist, wird durch den Wirkungsgrad ausgedrückt. |