Informationsrechte über Gentechnik nach der Aarhus-Konvention

GMO Arbeitsgruppe

Seit dem Jahr 2000 arbeitete eine internationale Arbeitsgruppe spezifisch zum Thema gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Österreich vertreten durch das Umweltbundesamt war mit der Leitung dieser Arbeitsgruppe seit Anfang betraut. Aufgabe war es, Möglichkeiten für die Konkretisierung der Konvention im Bereich Gentechnik zu aufzuzeigen.

Zentral- und osteuropäischen Staaten sowie Umweltschutzorganisationen standen dieser Weiterentwicklung der Aarhus-Konvention grundsätzlich positiv gegenüber. Hingegen hatten einige EU-Mitgliedstaaten Vorbehalte, vor allem im Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung über bestehende EU-Regelungen hinauszugehen. Die Notwendigkeit einer weitgehenden Information der Öffentlichkeit im Sinne von Transparenz war weniger kontroversiell als die Frage der Öffentlichkeitsbeteiligung.