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Österreichische Plattform Humanbiomonitoring

Fachleute aus Wissenschaft und Verwaltung vernetzen sich im Dienst von Gesundheits- und Umweltschutz.

Humanbiomonitoring dient zur Bestimmung der individuellen Schadstoffbelastung in Blut, Harn oder auch Speichel und Haaren.

 

In vielen Ländern wird Humanbiomonitoring bereits zur gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung eingesetzt, weiters als Instrument zur Förderung von Gesundheits- und Umweltschutz und zur Überprüfung der Wirksamkeit chemiepolitischer Maßnahmen.

Die Plattform setzt sich zusammen aus österreichischen Fachleuten von

  • Gesundheits- und Lebensministerium
  • dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
  • der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
  • der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt
  • Landessanitätsdirektionen
  • Ärztekammer
  • Universitäten
  • Fachhochschulen und
  • Umweltbundesamt.
© Umweltbundesamt

Die wesentlichen Aufgaben der Plattform betreffen die Umsetzung von Humanbiomonitoring in Österreich und die dazu notwendige Vernetzung. Information und Kommunikation finden auf verschiedenen Ebenen statt. Es werden forschungsspezifische Fragestellungen sowie Fragen im Zusammenhang mit Risikofällen bearbeitet.  

Das Symposium "Human-Biomonitoring: Quo vadis Österreich" zeigte die Bedeutung des Themas auf. Die Mitglieder der Plattform präsentierten Ihre Forschungsergebnisse und Arbeiten zum Thema. Auch VertreterInnen von Industrie und NGO stellten Ihren Standpunkt dar.

© Umweltbundesamt

Auf Europäischer Ebene fordert der „European Environment & Health Action Plan 2004-2010“ ein harmonisiertes Vorgehen der Mitgliedstaaten. COPHES („Consortium to perform human biomonitoring on a European Scale”) soll nun die Voraussetzungen für dieses gemeinsame Vorgehen im Humanbiomonitoring schaffen.

 


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