Emissionshandel aktuell

Datenerhebung für Emissionshandel (Periode 2013-2020)

Das Umweltbundesamt führt derzeit im Auftrag des BMLFUW eine Datenerhebung durch, auf deren Basis die Ermittlung der Zuteilung für anspruchsberechtigte Anlagen erfolgt. Die Daten werden mithilfe eines EU-weiten Erhebungsbogens abgefragt. Diesen hat das Umweltbundesamt im Auftrag der Europäischen Kommission erstellt.

  

Im Rahmen des europäischen Emissionshandels laufen derzeit auf Ebene der Mitgliedstaaten die Vorbereitungen für die nächste Handelsperiode (2013-2020). Artikel 10a der Emissionshandelsrichtlinie (2003/87/EG in der Fassung 2009/29/EG) sieht EU-weite Übergangsvorschriften zur Harmonisierung der kostenlosen Zuteilung von Emissionszertifikaten vor.

 

Die Aussendung für die Datenerhebung erfolgte in Österreich am 18.5.2011 an etwa 250 Anlagenbetreiber der Industrie oder Fernwärmeerzeugung (reine Stromerzeuger erhalten keine kostenfreie Zuteilung). Nach einer Rückmeldefrist von 3 Monaten wird das Umweltbundesamt für jede anspruchsberechtigte Anlage die vorläufige Zuteilung ermitteln. Anschließend ist der Europäischen Kommission vom BMLFUW eine Liste der anspruchsberechtigten Anlagen zu melden. Die endgültige Zuteilung erfolgt nach Prüfung durch die Europäische Kommission ggf. unter Anwendung eines Korrekturfaktors, der die für die kostenlose Zuteilung vorgesehene Höchstmenge und die Zuteilungen an alle Anlagen im EU Raum in Einklang bringen soll.

Dritte österreichische Versteigerung von Emissionszertifikaten

Im Rahmen des EU Emissionshandels fand am 23. März 2010 die dritte österreichische Versteigerung von Emissionszertifikaten statt. In Summe wurden hierbei in einem kompetitiven und einem nicht kompetitiven Verfahren 300.000 Zertifikate angeboten.