IWRM-NET
Das Umweltbundesamt spielt eine wichtige Rolle in dem europaweiten Austauschnetzwerk für Forschung im Bereich integriertes Wasserressourcenmanagement, dem IWRM-NET (Towards a European-wide exchange network for research efforts in Integrated Water Resource Management).
IWRM-NET Partnerländer
IWRM-NET ist ein ERA-NET-Projekt bestehend aus mittlerweile 20 Partnerinstitutionen aus 14 Ländern. Seit dem Projektbeginn 2006 sind das Lebensministerium (AT), Comunidad de Madrid (ES) und ONEMA (FR) in IWRM-NET als neue Partner aufgenommen worden. Die derzeitige Projektdauer beläuft sich auf fünf Jahre bis 2010. Während dieser Zeit soll IWRM-NET ein transnationales Netzwerkinstrument für nationale und regionale Forschungsprogramme auf dem Gebiet des integrierten Wasserressourcenmanagements werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserkreislauf und damit auf das Management der Wasserressourcen.
Wasserrahmenrichtlinie und Klimawandel
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie wurde im Dezember 2000 neu adaptiert. Sie ist ein alles umfassender Ansatz, um die Europäischen Wasser Ressourcen nachhaltig zu schützen und zu managen. Das bedeutet für die EU Mitgliedstaaten, dass bis 2015 eine Reihe von Vorhaben in die nationale Gesetzgebung eingebaut werden müssen. In Folge dessen sehen sich viele EntscheidungsträgerInnen und WasserressourcenmanagerInnen mit einem neuen Set an Anforderungen konfrontiert, insbesondere Wirtschaft, Monitoring der Wasser Ressourcen, Wasserpolitik, Naturschutz etc. betreffend.
Angetrieben durch den Klimawandel und sich im Zuge des globalen Wandels abspielende Änderungen im Wasserdargebot sowie im Wasserverbrauch muss das Management der bestehenden Wasserressourcen angepasst werden. IWRM-NET wird daher in diesem Gebiet auch eng mit CIRCLE kooperieren.
IWRM-NET - ein ERA-NET-Projekt
Das Projekt baut auf einer kleineren ERA-NET-Initiative auf, welche eine Studie in 13 Ländern durchführte, in der 60 nationale und von der Regierung geförderte Forschungsprogramme analysiert wurden. Diese Studie hat gezeigt, dass die Wasserrahmenrichtlinie in der Tat signifikante Auswirkungen auf den Inhalt und die Ausrichtung dieser Forschungsprogramme hatte. Der Bedarf an einem konsistenteren und längerfristigeren wissenschaftlichen Ansatz wurde aufgezeigt. Anfang dieses Jahres startete IWRM-Net mit mehr Partnerorganisationen neu, mit dem Ziel Managerinnen und Managern zu helfen, ihre Arbeitsmethoden durch den Austausch von „Good Practice“ und durch das Entwickeln von neuen gemeinsamen Methoden und Instrumenten zu verbessern.
IWRM-NET Partnerinstitutionen
Die Partnerinstitutionen von IWRM-NET haben sich auf eine gemeinsame Vision geeinigt, die sie bis 2010 umsetzen wollen:
- IWRM-NET soll die bevorzugte Wissensquelle für Forschung im Bereich des IWRM (integrierten Wasserressourcenmanagements) werden, besonders bezogen auf die Wasserrahmenrichtlinie.
- IWRM-NET soll ein Forum für die zukünftige Entwicklung und Koordination des Forschungsbedarfes sein und die Kommunikation zwischen Forscherinnen/Forschern, Entscheidungsträgerinnen/-trägern und Managerinnen/Managern fördern.
- IWRM-NET soll eine Instanz sein, die ForscherInnen und GeldgeberInnen verschiedener Länder zusammenbringt, um diesen die Arbeit an gemeinsamen Forschungsaktivitäten zu ermöglichen.
- IWRM-NET soll eine Austauschmöglichkeit von „Best Practice“ bezüglich Nachhaltigkeit im urbanen Raum sein.
IWRM-Net Koordinator und Partnerinstitutionen
- Office International de l'Eaau (Koordinator)
- Programme Management Organisation Research Centre Karlsruhe
- Umweltbundesamt
- Scotland and Northern Ireland Forum for Environmental Research
- Ministère de l’Ecologie et du Développement Durable
- Ministry of Transport, Public Works and Water Management, Directorate General for Public Works and Water Management, Institute for Inland Water Management and Waste Water Treatment
- Environment Agency of England and Wales
- Centre Environnement - University of Liége
- Finnish Environment Institute
- National Technical University of Athens
- General Directorate for Environment, Nature and Water
- Latvian Council of Science
- Foundation for Science and Technology
- Ministry of Environment and Water Management
- Swedish Environment Protection Agency
- Ministerio de Educacion y Ciencia´
- Association pour le Développement de l’Enseignement et des Recherches auprès des Universités, des Centres de Recherche et des Entreprises d’Aquitaine
- Fundación para el Conocimiento madrid
- Ministry of Life
- Comunidad de Madrid
- Office national de l'eau et des milieux aquatiques






















