Umschalten zum barrierefreien Surfen SucheSitemapImpressumKontaktBehördenUnternehmenWissenschaftenglish Home
Home
UmweltkontrolleUmweltinformationUmweltanalytik   AktuellPressePublikationenÜber uns
Landwirtschaft
Agriwaste
Agrarpolitik
Entw.Ländlicher Raum
umweltprogramme
Umweltindikatoren
Biolandbau
Erneuerbare Energie
Dünger
Pflanzenschutz
Lebensräume

Lebensräume

© Umweltbundesamt
Kulturlandschaft in Österreich

Landwirte prägen die Landschaft

Landwirtschaftlich genutzte Lebensräume umfassen unterschiedliche Flurformen wie Wiesen, Äcker, Streuobstwiesen, Weingärten, Obstgärten, Hecken und Raine. Sie prägen - gemeinsam mit den Wäldern - die Kultur- und Erholungslandschaft in Österreich.

Aufgeben der Nutzung gefährdet unsere (Erholungs-)Landschaft

Die Vielfalt an landwirtschaftlichen Lebensräumen in Österreich ist durch Aufgabe traditioneller Nutzung – vor allem im Berggebiet – bedroht. Um dies zu verhindern, muss die EU-Agrarpolitik zur ländlichen Entwicklung verstärkt gesellschaftlich erwünschte Umweltleistungen und Leistungen der Landschaftspflege fördern. Um die Finanzierbarkeit der Agrarpolitik ab 2005 zu sichern, muss die Gewichtung von der Marktordnung (Stützung der Produzentenpreise, Exportstützungen) hin zu umweltbezogenen Leistungsabgeltungen verstärkt verlagert werden.

 

Objektive Bewertungssysteme von Erschwernisauflagen und Umweltleistungen der Landwirtschaft sind dafür notwendig. Ein Beispiel dafür ist der neue Berghöfekataster in Österreich.

Umweltleistungen der Landwirte bewerten ...

Neben der Erzeugung qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel ist die Kulturlandschaftspflege eine wichtige Funktion der Landwirtschaft mit hoher Umwelt- und Tourismusrelevanz.

 

Speziell im Berggebiet wird die Landwirtschaft unter erschwerten Bedingungen betrieben. Durch die Bewirtschaftung der Lebensräume leistet sie auch einen Beitrag zum Schutz vor Naturgefahren wie Lawinen, Muren und Steinschlägen. Rund 39% aller land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sind in Österreich als Bergbauernbetriebe eingestuft. Als wichtige Grundlage für die objektive und exakte Feststellung der Bewirtschaftungserschwernis wurde der neue Berghöfekataster (BHK) entwickelt.

 

Durch Befliegungen und durch ein mathematisches Höhenmodell werden die Hangneigungsverhältnisse jedes landwirtschaftlichen Betriebs festgestellt, außerdem fließen Kennzahlen zu Klima und Boden, sowie regionalspezifische Indikatoren ein. Je höher die Bewirtschaftungserschwernis, desto höher ist die Gesamtpunkteanzahl. Die theoretisch maximal erreichbare Punktezahl liegt bei 570, wobei die Hangneigung mit der meisten Punkteanzahl in die Berechnung eingeht (max. 280).

... und entgelten

Seine Anwendung findet der BHK seit 2001 in der Bemessung der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete (früher „Bergbauernzuschuss“) und der Förderung der Steilflächenmahd im Rahmen des ÖPUL. Beides sind Maßnahmen, die im Rahmen des Österreichischen Programmes für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ÖPFEL) angeboten und von der EU kofinanziert werden.

 

Eine Verstärkung der finanziellen Abgeltung von Umwelt- und Landschaftsleistungen der Landwirtschaft ist in der Reform der gemeinsamen Agrarpolitik (ab 2005) prinzipiell vorgesehen und sollte bei der Umsetzung in Österreich einen Schwerpunkt bilden.

 


Infobox öffnen


News & Presse

Luftschadstoffe

Aktuelle Ergebnisse der Inventur für Stickoxide, Schwefeldioxid, Ammoniak und organische Verbindu...
» mehr

Waldökosysteme

Schwermetalleinträge in Wäldern nehmen ab. Die Belastung von Waldökosystemen durch weiträumig tra...
» mehr
REACH: Registrierung
18.03.2010
ON Seminar: Abfall
14.04.2010
REACH-konformes Sicherheitsdatenblatt
15.04.2010
Natural Attenuation
15.04.2010