Ammoniak
Ammoniak (NH3) entsteht hauptsächlich beim Abbau von organischem und mineralischem Dünger sowie bei der Lagerung von Gülle. Dementsprechend ist die Landwirtschaft Hauptquelle der Ammoniakemissionen. NH3 ist primär für die Bildung versauernder und eutrophierender Schadstoffe und für die Bildung sekundärer Partikel (Feinstaub) verantwortlich.
Emissionstrend 1990-2010
NH3-Emissionen und Reduktionsziel 2010
2010 wurden in Österreich rund 62.200 Tonnen Ammoniak emittiert und damit um 5,0 % weniger als 1990. Seit dem Jahr 2009 sind die Emissionen um 1,5 % zurückgegangen.
Damit lagen die Emissionen unter der gemäß NEC-Richtlinie festgesetzten Emissionshöchstmenge von 66.000 Tonnen, die ab 2010 einzuhalten ist.
Anmerkung
Entsprechend Artikel 2 der NEC-Richtlinie werden nur die im Inland emittierten Luftschadstoffe berücksichtigt. Die im Ausland durch Kraftstoffexport freigesetzten Emissionsanteile sind hier nicht berücksichtigt.
Nähere Informationen, u.a. zur sektoralen Aufteilung der Emissionen, werden im Bericht "Emissionstrends 1990-2010" zu finden sein.
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