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Frequently Asked Questions (FAQ)

Was bedeutet OASIS?

OASIS ist ein Akronym für Oesterreichisches ArtenSchutzInformationsSystem. Die Datenbank erlaubt die Abfrage von Daten zum Schutzstatus und Gefährdungsstatus von österreichischen Organismen.  

  

Für wen?

Jede Person soll erfahren können, welche Arten in Österreich gefährdet und geschützt sind. Für Planungsbüros, Naturschutzinstitutionen und Ämter sind derartige Informationen allerdings besonders wichtig und unverzichtbar.

 

Was sind gesetzlich geschützte Arten?

Das sind Arten, die in den jeweiligen Naturschutzgesetzen und Artenschutzverordnungen der neun Bundesländer Österreichs als geschützt eingetragen sind. Die Gesetzgebung für Naturschutz, Fischerei und Jagd obliegt den österreichschen Bundesländern; es gibt weder ein österreichisches Bundesnaturschutzgesetz noch ein Jagd- oder Fischereigesetz auf nationaler Ebene. Die Gliederung der jagdbaren Arten erfolgt nach dem österreichischen Jagdprüfungsbehelf: Sternath, M. (Hrsg. 1999): Jagdprüfungsbehelf. Österreichischer Jagd- und Fischereiverlag, Wien. 

 

Was sind Rote Listen?

Rote Listen sind wichtige Naturschutzinstrumente. Sie weisen ausgestorbene, aussterbensgefährdete, zurückgehende oder besonders seltene Arten aus.

 

Ist die Datenbank fehlerfrei?

Das ist leider unwahrscheinlich. Obwohl im Umweltbundesamt die Eingaben genau überprüft werden, wird es nicht möglich sein, die Datenbank völlig fehlerfrei zu führen. Das Umweltbundesamt nimmt daher Hinweise auf etwaige Irrtümer und Verbesserungsvorschläge sehr gerne entgegen.

 

Wie werden Synonyme behandelt?

Viele Tierarten haben mehrere lateinische Namen. So ist der Silberreiher in manchen Werken als Egretta alba aufgelistet, in anderen als Casmerodius albus. Ohne Synonymieverwaltung würden nicht alle Einträge gefunden werden. Die Synonymieverwaltung verweist auf eine Standard-Nomenklatur, die sich nach den Referenzwerken richtet.

 

Sind Rote-Liste-Einträge aus verschiedenen geographischen Gebieten und unterschiedlichen Zeitabschnitten miteinander vergleichbar?

Die Einstufungen aus verschiedenen Regionen und verschiedenen Zeiträumen sind nicht immer streng miteinander vergleichbar. Meist unterscheidet sich das Einstufungssystem und die Methode der Gefährdungseinschätzung in den verschiedenen Listen.

Die World Conservation Union IUCN bemüht sich seit mehr als zehn Jahren um eine Vereinheitlichung und internationale Harmonisierung der Gefährdungseinstufungssysteme und Einstufungskriterien. Das österreichische  Einstufungskonzept  (Zulka et al. 2001), das den neuen bundesweiten Roten Listen gefährdeter Tiere zugrunde liegt, ist IUCN-kompatibel. Damit wird die Vergleichbarkeit der Roten Listen verbessert.

 

Wie sieht der technische Hintergrund aus?

Listen werden in Spreadsheets gesammelt und in einer relationalen Desktop-Datenbank (Microsoft Access) auf Konsistenz überprüft. Die webbasierte Lösung fußt auf einer MySQL-Datenbank, die über ein PERL_Skript angesteuert wird.

 


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