Umschalten zum barrierefreien Surfen SucheSitemapImpressumKontaktBehördenUnternehmenWissenschaftenglish Home
Home
UmweltkontrolleUmweltinformationUmweltanalytik   AktuellPressePublikationenÜber uns
Naturschutz
Natur & Landschaft
Schutzgebiete
Artenschutz
Lebensraumschutz
Rote Liste
Vernetzung
Grünes Band
Internationales
Gesetze
Natura 2000
Natur erleben!
Veranstaltungen

Schutz von Mooren, Wiesen, Gewässern, Trockenrasen und naturnahen Wäldern

© HBLA fuer kuenstlerische Gestaltung, Linz/Michaela Allersdorfer

Der Schutz der Lebensräume ist die wichtigste Voraussetzung für die Erhaltung der Pflanzengesellschaften und Lebensgemeinschaften von Tieren.

Wie wichtig der Schutz von Lebensräumen bzw. Biotopen zur Erhaltung der Artenvielfalt ist, zeigt das Beispiel des "Urwaldreliktes" Hirschkäfer gut auf. Obwohl der Käfer rechtlich gut geschützt ist, ist die Art trotzdem vom Aussterben bedroht, weil seine Lebensräume - totholzreiche Eichenwälder - verschwinden. Der Schutz seiner Biotope auch außerhalb von Schutzgebieten ist daher eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Naturschutz.

Alle Lebensräume der heimischen Tier- und Pflanzenarten sollten daher erfasst und gesichert werden. Zu unterscheiden ist zwischen natürlichen und vom Menschen geprägten Lebensräumen.

Viele Lebensräume entstanden erst durch die landwirtschaftliche Nutzung, wie z.B. Wiesen oder Trockenrasen, die als Hutweiden genutzt wurden. Sie müssen auch in Zukunft (wieder) bewirtschaftet werden. Das Management von Gebieten, das die Verbesserung der Lebensbedingungen der Arten zum Ziel hat, ist auch ein Konzept zum Landschaftsschutz. Viele typische Elemente der Kulturlandschaft, wie beispielsweise Hecken, Raine, Wäldchen, Teiche und Streuwiesen, und die traditionelle landwirtschaftliche Nutzung werden dabei erhalten.

Biodiversitätsziel 2010:

Der Countdown für die Erhaltung von Arten, Genen und Ökosystemen läuft!

 

Um dem weltweiten Verlust biologischer Vielfalt (Gene, Arten und Lebensräume) und der weiteren Degradation von Ökosystemen entgegen zu wirken, beschlossen die Vertragsstaaten der Biodiversitätskonvention im Jahr 2002 das "2010-Ziel": Die Rate des Verlustes der biologischen Vielfalt soll bis zum Jahr 2010 signifikant reduziert werden. Innerhalb der Europäischen Gemeinschaft wurde 2001 ein noch strengeres Ziel festgelegt:

 

Der Verlust an biologischer Vielfalt soll bis zum Jahr 2010 gestoppt werden!

EuMon - Arten- und Lebensraummonitoring in Europa

Um das 2010-Biodiversitätsziel zu erreichen, ist es in einem ersten Schritt erforderlich, Daten über den Stand der Biodiversität zu erheben. Dies erfolgt über das Monitoring von Populationen und Lebensräumen.

 

Im EuMon-Projekt (EU-wide monitoring methods and Systems of survaillance for species and habitats of Community interest) wird versucht, existierende Monitoringprogramme für Lebensräume und Arten, vor allem jener der FFH-Richtlinie, zu standardisieren und zu koordinieren. Angestrebt wird die Vereinheitlichung von Monitoringmethoden. Diese ist besonders im Hinblick auf die Bildung des Natura-2000-Schutzgebietsnetzwerkes der Europäischen Gemeinschaft von Bedeutung.  

 

EuMon vergleicht und integriert die bestehenden Monitoringprogramme und -methoden. Jene Methoden mit hoher Kosteneffizienz und idealer räumlicher Übertragbarkeit werden herausgefiltert und auf ihre europaweite Anwendbarkeit getestet. EuMon ermöglicht u.a. die Vernetzung zwischen einzelnen Monitoringprojekten. Die EuMon-Datenbank ist über das Internet erreichbar.

 


Infobox öffnen


News & Presse

Luftschadstoffe

Aktuelle Ergebnisse der Inventur für Stickoxide, Schwefeldioxid, Ammoniak und organische Verbindu...
» mehr

Waldökosysteme

Schwermetalleinträge in Wäldern nehmen ab. Die Belastung von Waldökosystemen durch weiträumig tra...
» mehr
REACH: Registrierung
18.03.2010
ON Seminar: Abfall
14.04.2010
REACH-konformes Sicherheitsdatenblatt
15.04.2010
Natural Attenuation
15.04.2010