Peggauer Wand

Ornithologische Bedeutung

In den Felswänden wurden Wanderfalke (Falco peregrinus) und Uhu (Bubo bubo), beides Arten des Anhangs I, als Brutvögel nachgewiesen. Weiters befindet sich in den felsigen Trockenrasenbereichen ein kleines Vorkommen des Zippammer (Emberiza cia). In den angrenzenden Waldbeständen wurde der Schwarzspecht (Dryocopus martius) nachgewiesen.

 

Durch die überwiegende Naturnähe und repräsentative Ausprägung der Lebensräume hat das Gebiet eine überregionale Bedeutung. Als Vogelschutzgebiet ist die Peggauer Wand aufgrund ihrer Kleinflächigkeit nur bedingt geeignet.

Management

Die Peggauer Wand ist bergbaurechtlich gegen Abbau und jegliche Veränderung geschützt. Ein Versperren der Höhleneingänge wäre zu überlegen. Für die Felswände hat eine Betretensverbot zu gelten, um Beunruhigungen der vorkommenden Großvögel zu vermeiden.

Vogelarten aus Anhang I

Art nicht ziehend brütend überwinternd Durchzug P E I G
Falco peregrinus x              
Bubo bubo x              

Weitere Vogelarten aus Roter Liste (EX, CR, EN, VU, DD) bzw. SPEC Kat. 1-3

Art nicht ziehend brütend überwinternd Durchzug P E I G
Falco tinnunculus x              
Emberiza cia x              

Legende

p - Paare

x - kommt vor (keine Bestandesangabe möglich)

forage - Nahrungsgast

P, E, I, G - Population, Erhaltung, Isolierung und Gesamtbeurteilung (Bewertung gemäß Standdard-Datenbogen der EU)

Autor

M. Dvorak