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Landwirtschaftliche Flächen gehen dauerhaft verloren

Schutz der Landwirtschaft vor weiteren Flächenverlusten notwendig

Die Siedlungstätigkeit greift großteils auf landwirtschaftliche Flächen zurück, verbleibende Flächen werden intensiv bewirtschaftet. Der Verlust von Kulturlandschaft, Artenvielfalt, Lebensräumen für Tiere und Erholungsräumen für Menschen ist die Folge. Eine "landwirtschaftliche Raumplanung" ist notwendig!

Flächenverluste und Intensivierung verdrängen naturräumliche Vielfalt

© Umweltbundesamt

Siedlungen entstehen meistens in Regionen mit ertragreichen Böden, Siedlungswesen und Landwirtschaft müssen sich in den Tal- und Beckenlagen den knapper werdenden Raum teilen.

 

Durch Verbauung gehen hochwertige Böden dauerhaft verloren. Die verbleibenden Flächen werden zunehmend intensiver bewirtschaftet. Mit den landwirtschaftlichen Flächen geht gleichzeitig der Verlust von wertvollem Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie von Erholungsraum für den Menschen einher. 

Stärkerer Oberflächenabfluss und Bodenerosion

Die intensive Bewirtschaftung und die zunehmende Versiegelung beschleunigen den Oberflächenabfluss, besonders bei Starkniederschlägen. Dies begünstigt die Entstehung von Hochwässern und die Gefahr höherer Hochwasser-Schäden. Auch die Bodenerosion wird dadurch deutlich verstärkt.

Nachhaltige Planung notwendig

Landwirtschaftliche Flächen dienen vielfach als Reservoir für andere Nutzungen. Eine nachhaltige Planung des landwirtschaftlichen Raumes, innerhalb derer die landwirtschaftlichen Flächen gegenüber anderen Nutzungsarten geschützt werden, fehlt nach wie vor. Vorhandene Planungsinstrumente beschränken sich auf Vereinfachung der Bewirtschaftung im Sinne von Grundstückszusammenlegungen und Flurbereinigungen. 

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