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Lärmstörung durch Nutzungskonflikte

Raumordnung - ein wichtiges Instrument zur Vermeidung von Lärm

Das Nebeneinander von Wohngebieten und Lärmquellen wie Straßen oder Betrieben führt oftmals zu Nutzungskonflikten. Je größer die Gemeinden, desto höher tendenziell der Anteil der belästigten Personen. Ein wesentliches Instrument zur Lärmvermeidung ist die Raumordnung.

Eine ruhige Wohnung kostet

© Umweltbundesamt/Groeger

Rund 0,11 Prozent des Einkommens für ein Dezibel weniger Lärm in der Wohnung. Diesen Wert ermittelte eine Studie im Auftrag der International Union of Railways (UIC). Diese untersuchte unter anderem die Zahlungsbereitschaft für den Ankauf oder die Miete von Wohnräumen in ruhiger Umgebung (INFRAS & IWW 2000).

Verkehr und Betriebe als Hauptquellen

Verkehr und Betriebe sind Hauptquellen für die Lärmstörung Verkehr und Betriebe sind Hauptquellen für die Lärmstörung

Verkehr und Betriebe zählen zu den Hauptursachen für Lärmstörungen. Das Nebeneinander unterschiedlicher Nutzungen, wie z.B. Wohnsiedlungen neben einer Hauptverkehrsstraße oder einem Gewerbebetrieb, führt oft zwangsläufig zu Konflikten.

Rund drei Viertel der Lärmstörungen sind auf den Verkehr zurückzuführen, rund 10% auf Betriebe.

Lärm - ein Problem der Städte

Lärmstörung nach Gemeindetypen in Österreich Lärmstörung nach Gemeindetypen in Österreich

BewohnerInnen von Städten - insbesondere in Wien - fühlen sich deutlich mehr durch Lärm gestört als jene von kleineren Gemeinden. Dies belegen die Ergebnisse der Mikrozensuserhebung aus dem Jahr 1998.

In Wien liegt der Anteil der Personen, die sich sehr stark oder stark durch Lärm gestört fühlen, bei rund 22,5%. In Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern liegt dieser Anteil bei rund 13%.

Raumordnung als wesentliches Instrument

Eine der wichtigsten Möglichkeiten, Lärm und daraus resultierende Konflikte zu vermeiden, liegt in der Raumordnung. Durch die Flächenwidmung kann die unmittelbare Nachbarschaft von Lärmquellen (Verkehrsflächen, Betriebe...) und sensiblen Gebieten, wie v.a. Wohngebieten, vermieden werden.

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