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Human-Biomonitoring

Eine Suche nach Umweltschadstoffen im menschlichen Körper

Der Mensch ist mit einer Vielzahl von Stoffen im Alltag umgeben. Viele können unsere Gesundheit negativ beeinflussen. Ziel des Human-Biomonitoring ist es festzustellen, welche Stoffe in welchem Ausmaß in den Körper gelangen. Dabei werden die Konzentrationen von Substanzen oder ihrer Stoffwechselprodukte (Metabolite) mit chemischen Methoden bestimmt. Die Belastung wird unabhängig der zahlreichen Aufnahmewege (zB: über Nahrung, Hautkontakt, Umwelt) erfasst.

 

Der menschliche Körper verfügt über eine Reihe von Entgiftungsmechanismen, um Stoffe aus dem Organismus zu entfernen. Diese Vorgänge und die chemischen Eigenschaften der Stoffe bedingen, welches Medium (Blut, Harn, Haar, Muttermilch,....) untersucht werden muss.

Technische Voraussetzungen

Neben der Kenntnis der Stoffeigenschaften und der physiologischen Vorgänge im Körper sind eine adäquate technische Ausstattung Voraussetzung, um Human-Biomonitoring durchführen zu können.

Nur der Einsatz modernster, hochempfindlicher Messverfahren wie HPLC-MS/MS oder GC-HRMS sowie spezielle Sicherheitsstandards beim Arbeiten mit biologischen Proben ermöglichen den Nachweis gesundheitsgefährdender Stoffe im menschlichen Körper.

Konzept zur EU-weiten Harmonisierung

Um Studien untereinander vergleichbar zu machen, ist ein standardisiertes Vorgehen (Harmonisierung) notwendig. Dies wird auch von der EU seit 2004 gefordert und unterstützt. Derzeit wird im EU Projekt COPHES (Consortium to Perform Human Biomonitoring on a European Scale) an der Ausarbeitung eines entsprechenden Konzeptes gearbeitet.

Das analytische Know how der akkreditierten Prüfstelle sowie die humantoxikologische Expertise werden in nationalen und internationalen Forschungsprojekten eingesetzt. Partner sind meist Universitäten.

 


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