FWF-Projekt „Nahrungseffekte auf Fettsäuren und Quecksilber im Karpfen“
Am 1. Mai startete ein dreijähriges Forschungsvorhaben mit dem Wassercluster Lunz
Ziel dieses interdisziplinären Forschungsprojekts ist es festzustellen, ob und in welcher Form verschiedene Futtergaben das Wachstum, die Fettsäuremuster und die Anreicherung von Methylquecksilber bei Zuchtkarpfen beeinflussen können. Das Projekt wird aus Mitteln des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanziert.
Waldviertler Karpfen als Studienobjekt
Die Aufzucht der Fische erfolgt in Zuchtteichen der Waldviertler Teichwirtschaft. Das WasserCluster - Biologische Station Lunz GmbH führt die Messungen der Fettsäuremuster durch.
Die Analysen der Karpfen und der Fischnahrung auf Methylquecksilber werden im Labor im Umweltbundesamt durchgeführt.
Methylquecksilber (MeHg) ist die bei Fisch am häufigsten vorkommende Form von Quecksilber. Zugleich die am stärksten toxische Quecksilberform, die vom Menschen über die Nahrung aufgenommen wird.
Die Ergebnisse sind sowohl für eine nachhaltige Fischzucht als auch für die menschliche Gesundheit von Bedeutung.
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