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Lärm

© Umweltbundesamt
Dosis-Wirkungs-Beziehung für Verkehrslärm

Lärmbelastung ist nicht gleich Lärmbelastung

Die Störung durch Lärm ist das Ergebnis eines komplexen Wahrnehmungs- und Bewertungsvorganges des Menschen und daher eine subjektive Empfindung. Für eine objektive Beurteilung der Lärmsituation kann sie nicht herangezogen werden - neben den akustischen Eigenschaften des Geräusches spielen ja auch physiologische und psychologische Faktoren mit.

Die objektive Beschreibung der Lärmbelastung erfolgt im Allgemeinen durch den energieäquivalenten Dauerschallpegel. Besondere Geräuscheigenschaften wie Impuls-, Ton- oder Informationshaltigkeit werden dadurch der Beurteilung entzogen und können allenfalls in Form eines Pegelzuschlags berücksichtigt werden.

 

Anhaltswerte für die unterschiedliche Empfindung objektiv gleicher Belastung durch Straßen-, Schienen- und Fluglärm kann in der nebenstehenden Grafik abgelesen werden (Aus: Position paper on dose response relationships between transportation noise and annoyance).

© Umweltbundesamt

Das objektive Ausmaß der Belastung

Im Jahr 2002 wurde im Auftrag des Umweltbundesamt eine Abschätzung der in Zonen unterschiedlicher Lärmbelastung lebenden Bevölkerung erstellt. Berücksichtigt wurden Straßen-, Schienen- und Flugverkehrslärm.

Es zeigt sich, dass ein großer Anteil der Bevölkerung in Zonen mit Lärmpegeln über dem von der WHO empfohlenen Grenzwert von 55dB für Gebiete mit Wohnnutzung leben muss.

 


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