Da diese Temperaturen im realen Fahrbetrieb selten erreicht werden, ist es notwendig, die Zündtemperatur zu senken. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl:
- Beimischung von Zusätzen zum Kraftstoff
Durch eine Zugabe von Platin, Eisen oder Kupfer zum Treibstoff kann eine Senkung der Zündtemperatur auf 300°C erreicht werden. Die Verbrennung der Zusätze bildet allerdings Asche, die im Filter verbleibt. Dadurch müssen Filter ca. alle 120.000 km gewechselt werden.
- Katalytische Beschichtung der Filter
Mit bestimmten Metallen gelingt es, die Zündtemperatur auf ca. 400°C abzusenken. Es ist zu beachten, dass die Regeneration an einer katalytisch beschichteten Wand langsam abläuft. Diese langsame Regeneration setzt eine längere Verfügbarkeit der benötigten Abgastemperatur voraus. Hier wird in einem NO2-Katalysator Stickstoffdioxid gebildet. Im nachgeschalteten Rußfilter bei Temperaturen ab ca. 230°C reagiert dieses NO2 mit dem Ruß und bildet Kohlendioxid und Stickoxide. Eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren dieses kontinuierlich regenerierenden Rußfilters ist die Verwendung von Dieselkraftstoff mit einem Schwefelgehalt von <10ppm. In Österreich wird seit dem 1.1.2004 flächendeckend dieser „schwefelfreie“ Kraftstoff angeboten. Wenn es möglich ist, den Filter vom Motor abzunehmen, kann die Regeneration extern erfolgen. Diese kontrollierte Regeneration erfolgt mit elektronischen Mitteln oder mit Brennern. |