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Dieselabgase verursachen Staubproblem

Weiterhin Trend zum Dieselfahrzeug

Dieselfahrzeuge emittieren erheblich mehr Luftschadstoffe (Rußpartikel, Stickoxide) als Benzinfahrzeuge. Der geringere Treibstoffverbrauch führt jedoch zu geringeren Treibhausgasemissionen als bei einem Benzinfahrzeug. Die Anzahl an Dieselfahrzeugen nimmt ständig zu, was sich am Gesamtverbrauch auswirkt. 2007 wurden in Österreich mehr als 6 Mio. Tonnen Diesel verkauft.

© Umweltbundesamt

Dieselfahrzeuge emittieren im Gegensatz zu Benzinern feine Partikel. Diese Staubpartikel sind so klein, dass sie durch Einatmen in die Lunge gelangen.  Dazu kommt, dass die Partikel aufgrund ihrer Größe sehr lange in der Luft schweben und sich nicht so leicht absetzen.

Um diesem Problem Herr zu werden, sind seit dem 1. Juli 2005 Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter steuerlich begünstigt.

Benannt nach dem Erfinder

Diesel ist eine Mischung aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen und wird aus Rohöl mittels Destillation hergestellt. Hauptbestandteile sind Alkane, Cycloalkane und aromatische Kohlenwasserstoffe mit 9-18 Kohlenstoffatomen. Über die Qualität des Dieselkraftstoffs gibt die so genannte Cetanzahl Auskunft. Sie gibt die Zündwilligkeit wieder und muss bei modernen Dieselmotoren über 52 liegen. Benannt ist der Dieselmotor nach Rudolf Diesel, der ihn erfand und am 23. Februar 1893 das Patent darauf erhielt.

Diesel hat gegenüber Benzin den Vorteil, je Fahrzeug weniger Treibhausgasemissionen zu produzieren. Der Nachteil liegt im erhöhten Ausstoß von Schwefeldioxid, Partikeln (Staub) und Stickoxiden.

Im Jahr 2005 wurden in Österreich mehr als 6 Mio. Tonnen Diesel verkauft. Seit dem 1. Oktober 2005 wird einem Großteil des Dieselkraftstoffs Biodiesel beigemischt.

Biodiesel verbessert Treibhausgasbilanz

Umweltbundesamt kontrolliert Qualität

Dieselfahrzeuge im Vormarsch

 


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