Weltwassertag
22. März ist Weltwassertag
1992 beschlossen die Vereinten Nationen den Tag des Wassers, als Datum fixierten sie den 22. März. Die Bedeutung des Wassers, der Schutz der Wasservorkommen und deren nachhaltige Nutzung sind Kernthemen, die alljährlich an diesem Tag in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.
UN-Weltwassertag 2011 - "Urban Water Management"
„Wasser für die Städte: Antwort auf urbane Herausforderungen“ ist das diesjährige Thema. Die Auswirkungen des raschen, städtischen Bevölkerungswachstums, die zunehmende Industrialisierung und die verschiedensten Auswirkungen des Klimawandels auf die städtischen Wasserkreisläufe sind nur einige der Inhalte.
UN-Water, eine Unterorganisation der Vereinten Nationen, hat das Thema gewählt, um Regierungen, Organisationen, Gemeinschaften und Einzelpersonen zu ermutigen, sich aktiv bei der Bewältigung der Herausforderung des urbanen Wassermanagements zu engagieren.
Heute lebt jeder zweite Mensch in einer Stadt und die Stadtbevölkerung wächst generell schneller als Investitionen in die städtische Infrastruktur im Bereich Wasser und Abwasser getätigt werden können. 93% der Urbanisierung finden in Schwellen- oder Entwicklungsländern statt. Einige der Folgen: rasches Anwachsen der Slums, mangelnde Siedlungshygiene, fehlende Kanalisationen in den Slums sowie zu geringe Möglichkeit, das täglich anfallende Abwasser zu behandeln. Zusätzlich beeinflusst der Klimawandel die Wasserressourcen in Hinblick auf Quantität und Qualität (Überschwemmungen, Dürren, andere extreme Ereignisse).
Die UN fordert daher jährlich von allen Mitgliedsstaaten konkrete Anstrengungen, um der Erreichung der Ziele
- Schutz von Wasservorkommen
- Nachhaltigkeit der Wassernutzung
- verbessertes Wassermanagement
näher zu kommen.
In Österreich zeigen jahrzehntelange Anstrengungen der Kommunen und der Industrie bezüglich nachhaltigem Wasser- und Abwassermanagement Wirkung. Das Umweltbundesamt als Fachstelle des Bundes unterstützt mit seinen laufenden Kontrollen des Grund- und Oberflächenwassers Entscheidungen zur weiteren Verbesserung der Wasserqualität.
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