Effekte und Ausblick

© Cover: BALSA Gmbh/Lebensministerium/Umweltbundesamt

Im Oktober 2007 wurde in Österreich die Studie "Altlastensanierung in Österreich – Effekte und Ausblick" veröffentlicht. Die Studie wurde vom Lebensministerium mit dem Ziel in Auftrag gegeben, die Ergebnisse von 18 Jahren Altlastensanierung nach unterschiedlichen Kriterien auszuwerten und sowohl Umwelteffekte, als auch volkswirtschaftliche Effekte, Kosten und Verfahrensdauern darzustellen.

 

Weitere Kernpunkte der Studie waren die Abschätzung des aktuellen Standes und des zukünftigen Handlungsbedarfs der österreichischen Altlastensanierung und Empfehlungen zur Optimierung des bisherigen Systems. Als Ergebnis konnten erstmals seit Inkrafttreten des österreichischen Altlastensanierungsgesetzes Größenordnungen für Umwelteffekte, wirtschaftliche Leistung, Verfahrensdauer und verschiedene Kostenaspekte dargestellt werden.

 

Die aufgezeigten Größenordnungen liefern einerseits Vergleichswerte für zukünftige Analysen und ermöglichten anderseits eine Prognose für die zukünftige Bewältigung der Altlastensanierung. Nicht zuletzt verhalf die Studie zu einer besseren Einschätzung der gesamtökologischen und volkswirtschaftlichen Bedeutung der österreichischen Altlastensanierung.

  

Die Studie zeigte, dass in den ersten 18 Jahren der österreichischen Altlastensanierung vor allem die Sicherung und Sanierung der größten Altlasten im Vordergrund stand und auch erfolgreich bewältigt wurde. Die zukünftigen Herausforderungen liegen jedoch in der Effizienzsteigerung des bisherigen Systems und in der schnelleren Erfassung, Bewertung und Sanierung von zahlreichen kleinen und mittelgroßen Gewerbe- und Industriestandorten.