Direkter Kontakt

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Ein direkter Kontakt mit verunreinigten Materialien ist vor allem bei spielenden Kindern auf ehemaligen Deponien oder industriellen/gewerblichen Standorten gegeben. Die Folge können Hautausschläge, Entzündungen oder andere Reaktionen sein.

 

 

Orale Aufnahme von Schadstoffen

 

Eine orale Aufnahme von Schadstoffen erfolgt in erster Linie bei Kindern durch Hand-zu-Mund-Kontakt von kontaminierten Böden.

Häufigster Expositionspfad ist das Spielen auf Industriearealen oder Freizeitgebieten, Wohngebieten, Parks oder unversiegelten Grundstücken, soferne die Standorte durch eine industrielle Vornutzung oder Nutzung als Ablagerungsfläche verunreinigt wurden und keine Maßnahmen zur Verhinderung des direkten Kontaktes mit den Schadstoffen gesetzt wurden.

In der Literatur wird bei spielenden Kindern bis zu einem Alter von sechs Jahren von einer täglichen Aufnahme von etwa 1 g Boden und einer einmaligen akuten Aufnahme von bis zu 10 g Boden ausgegangen.