Altlast W30: Frachtenbahnhof Praterstern - Bereich Ölgasanstalt*

* Die Verdachtsfläche "Frachtenbahnhof Praterstern - Bereich Ölgasanstalt" wurde vorab in das Altlastenverzeichnis aufgenommen. Eine rechtsverbindliche Ausweisung in der Altlastenatlasverordnung wird erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Bezirk:
Gemeinde:
Katastralgemeinde:
Grundstücksnummern:
Leopoldstadt
Wien,Leopoldstadt
Leopoldstadt
1502/54, 1530/2
Art der Altlast:Altstandort
Branche:Bahnhof
Betriebsgröße:2.800 m²
Betriebszeitraum:seit 1938
Schadstoffe:PAK,
KW
Gefährdete Schutzgüter:Grundwasser
Prioritätenklasse:-
Datum der Altlastausweisung:-
Datum der Prioritätenklassifizierung:-
Status Sanierung im Altlastenatlas:-

ZUSAMMENFASSUNG

In einem Teilbereich des ehemaligen Frachtenbahnhofs Praterstern befand sich etwa seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg eine Ölgasanstalt. Ölgas wurde zur Beleuchtung der Eisenbahnwaggons eingesetzt und wurde im Wesentlichen aus Teeröl und Petroleum hergestellt. Im Bereich der ehemaligen Ölgasanstalt wurden erhebliche Untergrundbelastungen mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und untergeordnet Mineralöl (MKW) festgestellt. Auf dem Stauer hat sich eine geringmächtige Teerölphase ausgebreitet, lokal ist auch eine auf dem Grundwasser aufschwimmende Leichtphase vorhanden. Die abströmenden Schadstofffrachten sind gering, kurz- bis mittelfristig ist keine signifikante Änderung der Schadstofffahne zu erwarten.

 

Die Verunreinigungen des Untergrundes im Bereich der ehemaligen Ölgasanstalt verursachen eine erhebliche Gefährdung des Grundwassers. Der Altstandort „Frachtenbahnhof Praterstern - Bereich Ölgasanstalt“ stellt eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar. Es wird eine Einstufung in die Prioritätenklasse 3 vorgeschlagen.

BESCHREIBUNG DER STANDORTVERHÄLTNISSE

Betriebliche Anlagen und Tätigkeiten

© Umweltbundesamt, BEV Übersichtslageplan

Der Frachtenbahnhof Praterstern befindet sich im 2. Bezirk von Wien nördlich des Pratersterns. Der Altstandort wird im Westen von der Nordbahnstrasse, im Norden von der Innstraße, im Osten von der Vorgartenstraße und im Süden von der Lasallestraße abgegrenzt. Die Fläche des gesamten ehemaligen Frachtenbahnhofs beträgt insgesamt rund 820.000 m².

 

Im Jahr 1838 wurde die Kaiser-Ferdinand-Nordbahn mit einem Personenbahnhof errichtet. Etwa 1860 wurde der Bahnhof erweitert und es wurden auch vermehrt Güter (vor allem Kohle, landwirtschaftliche Produkte und Holz sowie diverse Industriegüter) am Areal des Frachtenbahnhofs umgeschlagen. Etwa 1865 wies der Bahnhofbereich schon seine maximale Ausdehnung auf. Es entstanden große Lagerhäuser sowie auch freie Lagerflächen, Werkstätten und diverse Produktionsbetriebe. Während des 2. Weltkriegs wurde das gesamte Areal des Frachtenbahnhofs durch Bombentreffer nahezu vollständig zerstört. Nach 1945 bis etwa 1990 wurde das Areal durch eine große und häufig wechselnde Zahl an Betrieben genutzt.

© Umweltbundesamt, BEV Lage des Altstandortes (schwarze Linie) und der Altlast (rote Linie, grau hinterlegt) im Katasterplan

Im westlichen Bereich des Bahnhofs wurde gemäß einem historischen Plan aus dem Jahr 1945 eine ehemalige Ölgasanstalt betrieben. Ölgas wurde etwa seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg zur Beleuchtung von Eisenbahnwagons verwendet. Die Herstellung erfolgte im Wesentlichen durch Destillation von Petroleum und Teeröl, teilweise mit Beisätzen von Paraffin und Braunkohle. Aufzeichnungen betreffend Produktionszeitraum und sonstige Angaben zur Ölgaserzeugung im Bereich des Frachtenbahnhofes Praterstern liegen nicht vor.

Untergrundverhältnisse

Der Altstandort befindet sich im Wiener Becken auf einer Geländehöhe von ca. 160 m.ü.A, im Bereich der Dammschüttung auf rund 164 m.ü.A. Die Talfüllung des Wiener Beckens wird generell aus verschieden mächtigen quartären Sedimenten aufgebaut. Die quartären Sedimente bestehen überwiegend aus sandigen Kiesen, welche unterschiedlich hohe Feinkornanteile aufweisen können. Unterhalb der quartären Sedimente besteht der Untergrund aus tertiären Sedimenten. Der Untergrund im Bereich des Altstandortes wird im Wesentlichen wie folgt aufgebaut:

 

  • großteils Anschüttungen bestehend aus Kiesen und Sanden mit teilweise Beimengungen an Bauschutt, vereinzelt auch Gleisschotter, Kohlen, Schlacken und Aschen (zwischen 0,2 bis 7 m unter GOK, im Mittel rund 3,7 m unter GOK)
  • quartäre sandige Kiese (ca. 7 bis 11 m mächtig, im Mittel rund 10 m), teilweise Einschaltungen von Feinsandlinsen
  • tertiäre Schluffe, teilweise tonig oder sandig, ab 10,5 bis 16 m unter GOK (im Mittel rund 13,5 m unter GOK)
© Umweltbundesamt Fließverhältnisse 2008/2009 und 2013/2014

Die quartären Sedimente bilden den ersten Grundwasserleiter. Die Durchlässigkeit (kf-Wert) des ersten Grundwasserleiters beträgt ca. 1 bis 5 x 10-4 m/s, der Flurabstand des Grundwassers liegt bei rund 4,5 m unter Gelände. Die Grundwasserströmung ist großräumig etwa Richtung Südost gerichtet, in Abhängigkeit der Wasserführung der Donau sind Verschwenkungen Richtung Süd möglich. Im Bereich Ölgasanstalt war die Grundwasserströmung im Untersuchungszeitraum 2013/2014 durch die Entnahme von Grundwasser aus einem rund 70 m westlich gelegenen Sanierungsbrunnen deutlich beeinflusst und zeigte eine Strömung in Richtung Südwest bis West.

 

Das Grundwasserspiegelgefälle im Bereich des Altstandortes beträgt ca. 0,4 bis 1 ‰. Der Grundwasserdurchfluss über den gesamten Querschnitt des Altstandorts (rund 70 m) beträgt etwa 5 bis 12 m³/d, der spezifische Grundwasserdurchfluss liegt im Bereich von rund 0,07 bis 0,17 m³/m,d. Die Sickerwassermenge im Bereich des Altstandortes kann grob mit ca. 1 m³/d abgeschätzt werden. Im Vergleich von Grundwasserneubildung und hydraulischer Fracht ergibt sich ein Verdünnungsfaktor von rund 5 bis 12.

 

Im Untersuchungszeitraum 2013/2014 hat sich durch die westlich angrenzenden Pumpmaßnahmen ein Grundwassergefälle von rund 2,5 % eingestellt und demnach ein rechnerischer Durchfluss von rund 300 m³/d über die gesamte Breite des Altstandortes.

Schutzgüter und Nutzungen

© Umweltbundesamt, BMLFUW Luftbild mit Lage des ehemaligen Frachtenbahnhofs und der Ölgasanstalt

Der Altstandort „Frachtenbahnhof Praterstern – Bereich Ölgasanstalt“ wird aktuell nicht genutzt. Zukünftig ist eine Nutzung als Wohn-Gewerbe Mischgebiet mit Fokus auf Wohnnutzung geplant.

 

Im Bereich des Altstandortes sowie im unmittelbaren Abstrom wird das Grundwasser nicht genutzt, weiter abstromig (rund 800 m) befinden sich Nutzwasserbrunnen zur Bewässerung.

GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG

Auf dem Areal des ehemaligen Frachtenbahnhof Praterstern wurde gemäß einem historischen Plan aus dem Jahr 1945 eine Ölgasanstalt betrieben. Ölgas wurde etwa seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg zur Beleuchtung von Eisenbahnwagons verwendet. Die Herstellung erfolgte im Wesentlichen durch Destillation von Petroleum und Teeröl, teilweise mit Beisätzen von Paraffin und Braunkohle. Über den genauen Produktionszeitraum im Bereich des Frachtenbahnhofes Praterstern liegen keine Aufzeichnungen vor. Im Laufe des Produktionszeitraumes kam es vermutlich durch jahrelange Manipulations- und Produktionsverluste oder auch möglicherweise durch Kriegsschäden zu einer Verunreinigung des Untergrundes mit Teeröl und untergeordnet mit Mineralöl.

 

Im Bereich der ehemaligen Ölgasanstalt sind oberflächlich Anschüttungen aus Aushubmaterial (Sand, Kies) mit teilweise Beimengungen von Bauschutt, vereinzelt auch Gleisschotter, Kohlen, Schlacken und Aschen. Die Mächtigkeit der Anschüttungen liegt zwischen 0,2 bis 7 m unter GOK, im Mittel bei rund 3,7 m. Die Anschüttungen weisen generell nur geringfügige Verunreinigungen auf (PAK, KW-Index, vereinzelt Metalle), Belastungen mit leichtflüchtigen Schadstoffen wurden keine festgestellt.

 

Unterhalb der Anschüttungen wurden lokal PAK- Verunreinigungen und untergeordnet auch Verunreinigungen mit Mineralölkohlenwasserstoffen nachgewiesen. Die PAK-Verunreinigungen liegen vor allem im Bereich des Stauers vor, im zentralen Bereich wurden bereits ab dem Grundwasserspiegel Kontaminationen angetroffen. Erhebliche Verunreinigungen in der ungesättigten Zone wurden bei den abgeteuften Bohrungen nicht angetroffen. Anhand der Ergebnisse ist davon auszugehen, dass im Wesentlich eine Schadstoffeintragsstelle existiert hat und eine Ausbreitung von Teeröl am Stauer sowie eine Ausbreitung von Leichtphase an der Grundwasseroberfläche stattgefunden hat. Im zentralen Bereich (GWM 25) ist sowohl eine auf dem Grundwasser aufschwimmende als auch eine am Stauer aufsitzende Phase festgestellt worden.

© Umweltbundesamt schematische Darstellung des Schadensbildes und geschätzte Ausbreitung der Phasen

Insgesamt sind im gesättigten Untergrund auf einer Fläche von rund 2.800 m² Verunreinigungen mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und untergeordnet Mineralölkohlenwasserstoffen (KW-Index) vorhanden. Auf dem Grundwasser wurde eine geringmächtige aufschwimmende Ölphase festgestellt. Diese ist offenbar lokal begrenzt und kann mit einer Ausdehnung von rund 400 m² abgeschätzt werden. Die am Stauer aufsitzende Teerölphase ist gemäß den Untersuchungsergebnissen nur wenige dm mächtig und hat sich entsprechend dem Stauerrelief auf einem Bereich von rund 1.300 m² ausgebreitet.

 

Die durchgeführten Grundwasseruntersuchungen haben ergeben, dass im Bereich des Altstandortes eine Grundwasserverunreinigung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen vorliegt. Aromatische Kohlenwasserstoffe und Mineralölkohlenwasserstoffe wurden meist nur in geringen Gehalten nachgewiesen. Die PAK-Belastungen bestehen größtenteils aus Phenanthren, Pyren, Acenaphthylen und Acenaphthen, untergeordnet aus Fluoranthen, Fluoren und Anthracen. Naphthalin wurde nur in geringen Gehalten nachgewiesen. Die Zusammensetzung der gelösten PAK (v.a. 3- und 4-Ring PAK) kann als Indiz gewertet werden, dass es sich um einen sehr alten Schaden handelt und mobilere Anteile bereits wesentlich reduziert sind. Im zentralen Bereich (GWM 25) liegen gelöste PAK im Bereich von rund 20 bis 70 µg/l vor, die Schadstofffracht im Grundwasser kann mit rund 1 bis 5 g/d abgeschätzt werden.

 

Im Grundwasserabstrom des Altstandortes wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nur in geringen Gehalten nachgewiesen. Die höchsten Gehalte wurden mit 1,43 µg/l in der Schöpfprobe und 0,75 µg/l in der Pumpprobe an der Messstelle GWM 28 festgestellt. Bei 8-stündigen Pumpversuchen wurden Gehalte bis rund 1,2 µg/l nachgewiesen. Entsprechend den geringen Schadstoffstoffgehalten ergeben sich im Abstrom des Altstandortes sehr geringe Schadstofffrachten bis max.0,2 g/d. Aufgrund der stark beeinflussten Grundwasserströmungsverhältnisse während der Untersuchungen durch die westlich angrenzende Grundwasserentnahme ist die Abschätzung der Schadstofffracht mit entsprechenden Unsicherheiten belastet.

 

Das Grundwasser ist bereits im Anstrom sehr sauerstoffarm (max. 0,3 mg/l), im zentralen Bereich des Altstandortes sowie im Abstrom ist daher keine eindeutige Sauerstoffzehrung erkennbar. Im Bereich des Altstandortes sowie im Grundwasserabstrom kommt es jedoch zu einer geringfügigen Reduktion von Nitrat bei einer tendenziellen Zunahme von Nitrit und Ammonium. Aufgrund der Änderung des Grundwasserchemismus kann davon ausgegangen werden, dass ein Schadstoffabbau in geringem Ausmaß stattfindet und die gelösten PAK unter nitratreduzierenden Bedingungen abgebaut werden.

 

Entsprechend den Messergebnissen und der vorhandenen biologischen Abbautätigkeit kann die Schadstofffahne (Anteil gelöste PAK > PW gem. ÖNORM S 2088-1) mit rund 50 bis maximal 100 m abgeschätzt werden.

 

Zusammenfassend zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass am Altstandort „Frachtenbahnhof Praterstern – Bereich Ölgasanstalt“ rund 4.000 m³ Untergrund auf einer Fläche von ca. 2.800 m² erheblich mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen verunreinigt ist. Auf dem Stauer hat sich Teeröl in Phase auf rund 1.300 m² ausgebreitet, darüber befindet sich eine rund 400 m² große aufschwimmende Phase. Die Untergrundverunreinigungen verursachen eine Grundwasserverunreinigung, die Schadstoffausbreitung ist aufgrund der Stoffeigenschaften sowie des natürlichen Rückhaltes und der Abbauvorgänge gering. Entsprechend der im Untergrund vorhandenen Schadstoffmenge sowie der Eigenschaften und des Alters der Schadstoffe ist davon auszugehen, dass sich kurz- bis mittelfristig weder die Schadstoffkonzentrationen noch die Schadstofffrachten im Grundwasser signifikant verändern werden. Die Untergrundverunreinigungen im Bereich des Altstandortes stellen eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar.

PRIORITÄTENKLASSIFIZIERUNG

Maßgebliches Schutzgut für die Bewertung des Ausmaßes der Umweltgefährdung ist das Grundwasser. Die maßgeblichen Kriterien für die Prioritätenklassifizierung können wie folgt zusammengefasst werden:

 

Schadstoffpotenzial: erheblich

Im Bereich des Altstandortes befand sich bis zum 2. Weltkrieg eine Anstalt zur Ölgaserzeugung. Der Untergrund ist vor allem im Grundwasserbereich erheblich mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen verunreinigt. Am Stauer hat sich eine geringmächtige Teerölphase auf einer Fläche von rund 1.300 m² ausgebreitet, die Menge an Teeröl in Phase kann auf rund 15.000 Liter geschätzt werden. Lokal besteht auch eine auf dem Grundwasser aufschwimmende Leichtphase. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe weisen aufgrund ihrer stofflichen Eigenschaften eine hohe Stoffgefährlichkeit auf. Der mit PAK erheblich verunreinigte Untergrund im Bereich des Altstandortes kann mit rund 4.000 m³ abgeschätzt werden. Insgesamt ergibt sich ausgehend vom maßgeblichen Parameter PAK ein erhebliches Schadstoffpotenzial.

 

Schadstoffausbreitung: lokal

Im Bereich mit Teerölphase ist das Grundwasser deutlich mit PAK belastet, im Grundwasserabstrom ist die Menge an gelösten Schadstoffen gering. Die mit dem Grundwasser im Abstrom transportierte gelöste Schadstofffracht an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen kann mit maximal 0,2 g/d für PAK-15 abgeschätzt werden und ist als gering zu bewerten. Die Länge der Schadstofffahne kann mit rund 50 bis maximal 100 m abgeschätzt werden. Aufgrund Art und Alter der Kontamination ist mittel- bis langfristig keine signifikante Änderung der Schadstofffahne zu erwarten. Auch bei Änderungen der Fließrichtung durch Beendigung der angrenzenden Pumpmaßnahmen ist mit keiner wesentliche Änderung der Länge der Schadstofffahne zu rechnen. Der geringen Schadstofffracht und der kurzen Schadstofffahne entsprechend ist die Schadstoffausbreitung insgesamt als lokal zu beurteilen.

 

Bedeutung des Schutzgutes: gut nutzbar

Das verunreinigte Grundwasser ist grundsätzlich quantitativ nutzbar. Bereits im Anstrom weist das Grundwasser aufgrund des städtischen Umfeldes eine Vorbelastung (erhöhte Mineralisierung, geringe Sauerstoffgehalte, sporadisch KW-Gehalte) auf. Im Nahbereich des Altstandortes sind keine Grundwassernutzungen vorhanden, im weiteren Abstrom sind mehrere Nutzwasserbrunnen für Bewässerungen vorhanden. Auf Basis bereits konkreter Planungen zur Nachnutzung als Wohngebiet ist anzunehmen, dass zukünftig weitere Nutzwasserentnahmen zu Bewässerungszwecken auch im näheren Grundwasserabstrom errichtet werden. Aufgrund des städtischen Umfeldes sind auch zukünftig keine Trinkwassernutzungen im direkten Abstrom zu erwarten.

Datum der Texterstellung: September 2016