Entsorgung von Haushaltschemikalien

Von aggressiven Reinigungsmitteln, Biozidprodukten und anderen Haushaltschemikalien gehen zum Teil erhebliche Gefahren aus, vor allem dann, wenn sie über den Abfluss oder den Hausmüll entsorgt werden.

Gefährliche Produkte dürfen keinesfalls im Abwasser oder auf der Mülldeponie landen. 

Sie gehören in den Sondermüll. Viele Firmen und Verkaufsstellen nehmen Reste oder verbrauchte Chemikalien zurück.

 

Gelangen gefährliche Chemikalien über den Abfluss in die Kläranlage, kann die Reinigungsleistung der Kläranlage erheblich gestört werden. Desinfektionsmittel töten beispielsweise die Bakterienkulturen, welche die Reinigung des Abwassers besorgen.

© Umweltbundesamt/Groeger Altbatterien

Gelangen sie über den Hausmüll auf die Mülldeponie, können sie in tiefere Bodenschichten versickern und in das Grundwasser gelangen oder bei der Müllverbrennung verdampfen und in die Atmosphäre gelangen. Ein Beispiel dafür ist Quecksilber, das in Batterien enthalten und ein gefährliches Nerven- und Nierengift ist.  

Farben, Lacke, Chemikalien und Desinfektionsmittel sind Sondermüll.

Medikamente sollten zur Apotheke gebracht werden.

Motorenöle sollten zur Tankstelle gebracht werden.

Zigarettenkippen gehören in den Restmüll.

Katzenstreu gehört zum Biomüll/auf den Kompost.

Kondome, Damenhygieneartikel, Windeln, Watte und Verbandstoffe gehören in den Restmüll.

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