Neue Entwicklungen zur Nanotechnologie
Oktober 2011 - Definition von Nanomaterial der Europäischen Kommission
Am 18. Oktober 2011 wurde von der EU-Kommission Nanomaterial folgendermaßen definiert:
Ein natürliches, bei Prozessen anfallendes oder hergestelltes Material, das Partikel in ungebundenem Zustand, als Aggregat oder als Agglomerat enthält, und bei dem mindestens 50 Prozent der Partikel in der Anzahlgrößenverteilung ein oder mehrere Außenmaße im Bereich von 1 nm bis 100 nm haben. In speziellen Fällen sind auch Abweichungen dieser Vorgaben vorgesehen.
Demnach sind Nanomaterialien Materialien, deren Hauptbestandteile eine Größe zwischen 1 und 100 Milliardstel Metern haben. Die Europäische Kommission beschränkt sich in ihrer Sektor-übergreifenden Definition also auf eine reine Größenangabe und ignoriert die potentiellen Sicherheitsrisiken von Nanomaterialien, was von vielen Organisationen kritisiert wird.
März 2010 - Aktionsplan der Bundesregierung zeigt den Weg bis 2012
Wie können die Chancen der Nanotechnologie für Österreich, beispielsweise für die Umwelt- und Energietechnik, für neue ressourcenschonende Produkte oder für Klein- und Mittelbetriebe bestmöglich genutzt werden?
Was kann Österreich dazu beitragen, um die Sicherheit nanotechnologischer Anwendungen zu gewährleisten?
Diesen zentralen Fragen widmet sich der von der Bundesregierung verabschiedete „Österreichische Aktionsplan Nanotechnologie“.
Oktober 2009 - Öffentliche Konsultation: Österreichischer Aktionsplan
Sind Sie an Nanotechnologien interessiert? Haben Sie sich über den Einsatz dieser neuen Technologien in Österreich Gedanken gemacht? Wenn ja, erhalten Sie jetzt Gelegenheit zum Entwurf des Österreichischen Aktionsplans Nanotechnologie Stellung zu nehmen.
Februar 2008 - Verhaltenskodex für verantwortungsvolle Forschung
Die Europäische Kommission empfiehlt, einen Verhaltenskodex für eine verantwortungsvolle Forschung in Nanowissenschaft und -technologie zu verabschieden.
September 2007 - Methoden zur Risikobewertung
Die Gefahren, die von Nanomaterialien ausgehen können, sind derzeit ungenügend zu bewerten. Daher sollten die Methoden zur Risikobewertung von Chemikalien an Nanomaterialien angepasst werden.
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