The Role of Science in Precautionary Decision-Making

Am 30. und 31. März 2009 fand in Wien ein internationaler Workshop zur Rolle der Wissenschaft in vorsorgeorientierten Entscheidungsprozessen statt.

 

Im Mittelpunkt stand dabei das Verhältnis zwischen Politik und Wissenschaft, die Workshops hatten das Ziel, Voraussetzungen für den bestmöglichen Beitrag von Wissenschaft für Risikomanagement-Entscheidungen zu identifizieren.

Der Workshop wurde vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft veranstaltet.

Helmut Gaugitsch vom Umweltbundesamt präsentierte einen Vortrag zum Thema „Science informing the Austrian GMO Policy“ und die Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse.

Ergebnisse

© Union of Concerned Scientists, http://www.ucsusa.org/

Die Ergebnisse sind interessant für die weitere Ausgestaltung politischer Entscheidungsprozesse in der Umweltgesetzgebung. Zudem identifizieren sie notwendige Verbesserungsschritte für die wissenschaftliche Risikoabschätzung in der GVO- und Chemikalien-Regulierung, bzw. bei anderen Materien, zum Beispiel Anwendungen der Nanotechnologie etc.

Beiträge wurden von folgenden TeilnehmerInnen präsentiert:

David Gee European Environment Agency, Copenhagen, Denmark
Franz Xaver Perrez Federal Office for the Environment, International Affairs Division; Switzerland
Steffen Hansen Institute of Environment & Resources, Technical University of Denmark
Debbie Raphael Department of the Environment, San Francisco, USA
David Michaels Department of Environmental and Occupational Health, Washington, USA
Les Levidow Open University, UK
Marco Martuzzi WHO, Rome, Italy
Helmut Gaugitsch Federal Environment Agency, Vienna, Austria
Ethel Forsberg KEMI, Sweden
Andrew Stirling University of Sussex, UK
David Santillo Greenpeace, Exeter, UK
Michael Getzner University of Klagenfurt, Austria
David Quist GenØk - Centre for Biosafety, Norway
Joel Tickner University of Massachusetts, Lowell, USA

Nachlese

Die Beiträge und Ergebnisse des Workshops werden von den OrganisatorInnen in einem Konferenzband publiziert. Bis dahin können die Präsentationen von den Webseiten des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft heruntergeladen werden.