Gesetzliche Regelungen für die Verwendung von GVO

Der rechtliche Rahmen für GVO besteht aus Vorschriften, die auf unterschiedlichen Ebenen (z.B. nationale Regeln bzw. EU-Regelungen) für eine Reihe von einzelnen Anwendungsgebieten für GVO (siehe nachstehend) gelten. Umfassende Gesetze (wie z.B. das Österreichische Gentechnikgesetz) decken mehrerer verschiedene Anwendungsgebiete auf einmal ab.

Typische Anwendungs- und Regelungsgebiete sind:

  • die Anwendung von GVO (wie genetisch veränderten Mikroorganismen) in geschlossenen Systemen (biotechnologische Labor- oder Produktionsanlagen)
  • die absichtliche Freisetzung von GVO in die Umwelt (zu Versuchszwecken bzw. für landwirtschaftliche, umwelttechnische oder industrielle Zwecke)
  • die Herstellung von Lebens- und Futtermittel, die aus GVO bestehen oder GVO enthalten.

Rechtsvorschriften für die verschiedenen Anwendungen von GVO bestehen zudem auf drei verschiedlichen gesetzgebenden Ebenen:

Europäische Regelungen

Europäische Vorgaben zur GVO Regulierung basieren auf unterschiedlichen (Rechts)instrumenten, wie Europäischen Richtlinien, Verordnungen und Entschlüssen bzw. Empfehlungen der EU-Organe (Europäische Kommission und Europäischer Rat: