ETAP Ziele

Hintergrund

Die Lissabonner Strategie des Europäischen Rates von März 2000 verfolgt das Ziel, die Europäische Union bis zum Jahr 2010 "zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt" zu machen. Ergänzend dazu wurde bei der Ratstagung in Göteborg 2001 die EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Die strategische Bedeutung von Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) für die Lissabonner Strategie und nachhaltige Entwicklung wurde bei der Ratstagung in Barcelona 2002 festgestellt.

 

Umwelttechnologien kommt dabei aufgrund ihrer positiven Synergien zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum eine zentrale Bedeutung zu, was bei der Tagung des Europäischen Rates im Oktober 2003 anerkannt wurde.

 

Vor diesem Hintergrund ist der ETAP darauf ausgerichtet, das Potenzial der Umwelttechnologien umfassend zu nutzen, um den Druck auf die natürlichen Ressourcen zu mindern, die Lebensqualität der europäischen BürgerInnen zu verbessern und das Wirtschaftswachstum zu stimulieren.

Ziele

Die Ziele des Aktionsplans lassen sich wie folgt kurz zusammenfassen:

  • Beseitigung bzw. Reduzierung der Hemmnisse, die der praktischen Anwendung von modernen Umwelttechnologien im Weg stehen. Dazu werden auch Maßnahmen, die die Umsetzung konkret vorantreiben könnten, wie finanzielle Anreize oder Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten, anerkannt.
  • Übernahme einer führenden Rolle bei der Entwicklung und Nutzung von Umwelttechnologien durch die EU in den nächsten Jahren;
  • Mobilisierung aller Betroffenen für die Unterstützung dieser Ziele.

 

Der Aktionsplan sieht eine Reihe ganz konkreter Maßnahmen vor, wie z.B.

  • die Schaffung von Technologieplattformen und Netzwerken (z.B.: Photovoltaik),
  • die Mobilisierung finanzieller Instrumente (Förderung der Umweltindustrie),
  • die Koordination der europäischen Forschungszentren und -systeme etc.,
  • die Förderung der Beschaffung von Umwelttechnologien.

 

Die insgesamt im ETAP vorgesehenen 28 Maßnahmen lassen sich im wesentlichen in drei Gruppen zusammenfassen:

  • der Übergang von Forschung zur Vermarktung,
  • die Verbesserung der Marktbedingungen,
  • globale Initiativen.