Mikrozensus 2007
Statistik Austria
Die Mikrozensuserhebungen "Umweltbedingungen, Umweltverhalten" der Statistik Austria werden seit 1970 in regelmäßgen Abständen durchgeführt. Erhoben wird, in welchem Ausmaß Menschen in ihrem Wohnbereich von Lärm, Gerüchen, Staub, Ruß oder Elektrosmog beeinträchtigt sind.
Lärmbelästigung hat wieder zugenommen
Störung durch Lärm in Österreich seit 1970
Im Jahr 2007 fühlten sich 38,9% der Österreicherinnen und Österreicher in ihrer Wohnung durch Lärm belastet, im Jahr 2003 waren es dagegen "nur" 29,1%.
Besonders stark ist dabei der Anteil der Bevölkerung gestiegen, der sich durch Lärm geringfügig oder mittel belästigt fühlt: von 19,7% auf 28,5%.
Hauptverursacher Verkehr
Verkehrslärm und Lärm aus anderen Quellen
Absolut gesehen hat die Störung durch Lärm sowohl bei den Verkehrslärm- wie auch den anderen Lärmquellen zugenommen.
Der Verkehr als Ursache für die Lärmstörung stellte auch im Jahr 2007 noch die größte Lärmquelle dar, im Vergleich zu 2003 ging seine Bedeutung aber erkennbar zurück. Die starke und sehr starke Störung durch Verkehrslärm hat sogar leicht abgenommen.
Ballungszentren stärker belastet
Lärmbelastung nach Gebieten
Die regionale Auswertung der Daten zeigt, dass insbesondere in Ballungszentren eine höhere Belastung durch Lärm besteht.
In Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern gibt bereits jeder zweite Bewohner an, durch Lärm gestört zu sein.
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