Projekt FarmClim: Stickstoff im Fokus

Erarbeitung von Maßnahmen zur Effizienzsteigerung von Stickstoffflüssen und zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen

In dem inter- und transdisziplinären Projekt FarmClim (Universität für Bodenkultur, Karl-Franzens-Universität Graz, AGES, Landwirtschaftskammer NÖ, Bundesamt und Forschungszentrum für Wald und Umweltbundesamt) wurden Stickstoffflüsse und Treibhausgasemissionen in der österreichischen Landwirtschaft untersucht und Maßnahmen zur effizienteren Stickstoffnutzung bzw. zur Verringerung von Emissionen erarbeitet. Diese wurden sowohl für den Bereich Tierhaltung, als auch für den Bereich Pflanzenbau entwickelt.

Das Projekt FarmClim wurde im Rahmen des Austrian Climate Research Programme (ACRP) gefördert.

© Umweltbundesamt Österreichische Stickstoffflüsse 2011 für den Sektor Landwirtschaft

Die ökonomischen Auswirkungen und die Möglichkeiten der Abbildung der Maßnahmen in der österreichischen nationalen Treibhausgasinventur (siehe Verwandte Themen)  wurden untersucht.

 

Lachgasemissionen aus landwirtschaftlichen Böden wurden mittels des Modells „LandscapeDNDC“ für zwei Regionen Österreichs (Marchfeld, Grieskirchen) ermittelt.

 

Durch die Einbindung der Landwirtschaftskammer NÖ konnten mögliche Maßnahmen und ermittelte Modellergebnisse bereits im Verlauf des Projektes von der landwirtschaftlichen Praxis reflektiert werden.

 

So konnten relevante Interventionspunkte in der Landwirtschaft für eine generelle Stickstoff- und Treibhausgasemissions-Strategie identifiziert werden.

Infobox

Downloads

Endbericht zum Projekt FarmClim [PDF, 1.0MB]

Links

KLIEN-Fonds (4th call 2011)

Universität für Bodenkultur

AGES (Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit)

BfW (Bundesforschungszentrum für Wald)

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Treibhausgasinventur