Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) entsteht hauptsächlich bei der unvollständigen Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen. Hauptquellen sind der Kleinverbrauch, der Verkehr und die Industrie.

Als Luftschadstoff ist CO vor allem aufgrund der humantoxischen Wirkung (Beeinträchtigung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Hämoglobins) von Bedeutung. CO spielt aber auch bei der photochemischen Bildung von bodennahem Ozon im globalen und kontinentalen Maßstab eine bedeutende Rolle.

Emissionstrend 1990-2016

© Umweltbundesamt CO-Emissionen 1990 bis 2016

Die CO-Emissionen Österreichs sind von 1990 bis 2016 um 53% auf rund 565.100 Tonnen zurückgegangen. Im Jahr 2016 wurde um 0,6% weniger emittiert als im Jahr davor.

 

Eine besonders starke Emissionsreduktion wurde im Verkehrssektor erreicht durch die Optimierung der Verbrennungsvorgänge sowie die Einführung des Katalysators.

Die CO-Emissionen des Industriesektors - v.a. der Eisen- und Stahlindustrie - sind ebenfalls beträchtlich gesunken. Gründe dafür sind die Optimierung von Industriefeuerungen und die Restrukturierung der Stahlwerke. Im Bereich der Haushalte (Kleinverbrauch) sind die schlechten Verbrennungsvorgänge in veralteten Heizungsanlagen, insbesondere Holzöfen, für die relativ hohen CO-Emissionen verantwortlich.

Nähere Informationen, u.a. zur sektoralen Aufteilung der Emissionen, sind im Bericht "Emissionstrends 1990-2016" zu finden. Dieser ist auf der Seite "Aktuelle Emissionsberichte" abrufbar (Publikation voraussichtlich Juni 2018).

Belastungssituation in Österreich

© Umweltbundesamt CO-Belastung 1990-2017

Die Belastung ist im Verlauf der 90er Jahre parallel zu den Emissionen deutlich zurück gegangen. Grenzwertüberschreitungen traten bei CO in den letzten Jahren keine mehr auf. Da CO zur weltweiten Bildung von bodennahem Ozon beiträgt, sollte die Emissionen weiter verringert werden.