Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) entsteht hauptsächlich bei der unvollständigen Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen. Hauptquellen sind der Kleinverbrauch, der Verkehr und die Industrie.

Als Luftschadstoff ist CO vor allem aufgrund der humantoxischen Wirkung (Beeinträchtigung der Sauerstoffaufnahmekapazität des Hämoglobins) von Bedeutung. CO spielt aber auch bei der photochemischen Bildung von bodennahem Ozon im globalen und kontinentalen Maßstab eine bedeutende Rolle.

Emissionstrend 1990-2009

© Umweltbundesamt CO-Emissionen 1990 bis 2009 CO-Emissionen 1990 bis 2009

Die CO-Emissionen Österreichs sind von 1990 bis 2009 um ca. 55 % auf 648.800 Tonnen zurückgegangen. Im Jahr 2009 wurde um 4,8 % weniger Kohlenmonoxid emittiert als im Vorjahr.

Eine besonders starke Emissionsreduktion wurde im Verkehrssektor erreicht, durch optimierte Verbrennung und Einführung des Katalysators.

Die CO-Emissionen des Industriesektors - v.a. der Eisen- und Stahlindustrie - sind ebenfalls beträchtlich gesunken. Im Bereich der Haushalte (Kleinverbrauch) sind die schlechten Verbrennungsvorgänge in veralteten Heizungsanlagen, insbesondere Holzöfen, für die relativ hohen CO-Emissionen verantwortlich.

Nähere Informationen, u.a. zur sektoralen Aufteilung der Emissionen, sind im Bericht "Emissionstrends 1990-2009 zu finden. Dieser ist auf der Seite "Aktuelle Emissionsberichte" abrufbar.

Belastungssituation in Österreich

© Umweltbundesamt CO-Belastung 1992-2008 CO-Belastung 1992-2008

Die Belastung ist im Verlauf der 90er Jahre parallel zu den Emissionen deutlich zurück gegangen. Grenzwertüberschreitungen traten bei CO in den letzten Jahren keine mehr auf. Da CO zur weltweiten Bildung von bodennahem Ozon beiträgt, sollte die Emissionen weiter verringert werden.