Flüchtige Organische Verbindungen (NMVOC)

Flüchtige Organische Verbindungen ohne Methan (NMVOC) werden größtenteils durch die Verdunstung von Lösemitteln (in Farben, Lacken und Klebstoffen) und Treibstoffen sowie durch unvollständige Verbrennungsvorgänge freigesetzt. Einen nicht unbeträchtlichen Beitrag liefern auch biogene Quellen, vor allem der Wald. Die folgenden Emissionsangaben beziehen sich allerdings ausschließlich auf die anthropogenen Quellen.

Diese Stoffgruppe ist vor allem aufgrund ihres Beitrags zur Ozonbildung von Bedeutung.

Emissionstrend 1990-2015

© Umweltbundesamt NMVOC-Emissionen 1990 bis 2015 und EG-L Emissionshöchstmenge

Im Jahr 2015 wurden in Österreich rund 112.400 Tonnen NMVOC freigesetzt. Seit 1990 konnten die Emissionen um 59 % reduziert werden; gegenüber 2014 kam es zu einer Zunahme um 2,5 %.

 

Die im Emissionshöchstmengengesetz-Luft (EG-L) festgesetzte zulässige Emissionshöchstmenge von 159 Kilotonnen wird somit deutlich unterschritten.

Anmerkung

Entsprechend Artikel 2 der NEC-Richtlinie werden nur die im Inland emittierten Luftschadstoffe berücksichtigt. Die im Ausland durch Kraftstoffexport freigesetzten Emissionsanteile sind hier nicht enthalten.

Nähere Informationen, u.a. zu den Verursachern, werden im Bericht "Emissionstrends 1990-2015" zu finden sein (Veröffentlichung im Sommer 2017).