Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs)
Vom Umweltbundesamt werden die Emissionen jener vier polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) erhoben, die im Aarhus-Protokoll genannt werden. Es handelt sich hierbei um Benz(a)pyren (BaP), Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k)fluoranthen und Indeno(1,2,3-cd)pyren.
Emissionstrend 1990-2009
PAK-Emissionen 1990 bis 2009
Im Jahr 2009 wurden 7,5 Tonnen PAK emittiert und somit um 57 % weniger als 1990. Diese Reduktion ist hauptsächlich auf die Einstellung der Primäraluminiumproduktion im Jahr 1992 zurückzuführen.
Nähere Informationen, u.a. zur sektoralen Aufteilung der Emissionen, sind im Bericht "Emissionstrends 1990-2009 zu finden. Dieser ist auf der Seite "Aktuelle Emissionsberichte" abrufbar.
Belastungssituation
Die PAK-Konzentration in der Luft wurde bisher in Österreich nicht routinemäßig, sondern nur während einzelner Messkampagnen zwischen 1999 und 2001 an ausgewählten Standorten bestimmt. Seit 2003 laufen zudem Vorerkundungsmessungen in Illmitz und Pillersdorf. An allen Standorten zeigten sich in den Wintermonaten deutlich höhere Werte als im Sommer. Der für BaP (der Leitsubstanz der PAKs) auf EU-Ebene diskutierte Beurteilungsschwellenwert von 1 ng/m³ (Jahresmittelwert) wurde in Linz knapp, in Graz und Zederhaus deutlich überschritten, in Salzburg dagegen unterschritten. Darüber hinaus liegen Messungen an einzelnen Industriestandorten (Arnoldstein, Wietersdorf) vor.
Deutsch
english





















