Staubniederschlag

Das österreichische Messnetz für den Staubniederschlag ist räumlich relativ heterogen verteilt. Umfangreiche Messungen erfolgen im weiteren Umgebungsbereich von einigen Industrieanlagen u.a. in Leoben, Kapfenberg, Arnoldstein und Brixlegg. Der Staubniederschlag wird meistens im vierwöchigen Abständen gewogen. Vor allem bei Industriestandorten wird der Staubniederschlag auch chemisch analysiert. Die meisten Daten liegen dazu für die Schwermetalle Blei und Cadmium vor.

Belastungsituation

Überschreitungen des Grenzwertes für Staubniederschlag treten vor allem in der Nähe von Industriestandorten oder bei Bautätigkeiten auf. Die Grenzwerte für Blei und Cadmium im Staubniederschlag wurde in den letzten Jahren vor allem in Arnoldstein und Brixlegg überschritten.

Sanierungsmaßnahmen reduzierten die Emissionen der Betriebe in Arnoldstein, Brixlegg, Leoben und Kapfenberg in den letzten Jahren deutlich. Entsprechend hat sich auch die Belastung in diesen Orten verringert. Allerdings kann nur durch weitere Maßnahmen die Überschreitung von Grenzwerten verhindert werden.