Schutz von Lebensräumen
Der Schutz der Lebensräume ist die wichtigste Voraussetzung für die Erhaltung der Pflanzengesellschaften und Lebensgemeinschaften von Tieren.
Viele Lebensräume entstanden durch die landwirtschaftliche Nutzung, wie z.B. Wiesen oder Trockenrasen, die als Hutweiden genutzt wurden. Sie müssen auch in Zukunft (wieder) bewirtschaftet werden. Das Management von Gebieten, das die Verbesserung der Lebensbedingungen der Arten zum Ziel hat, ist auch ein Konzept zum Landschaftsschutz.
Österreichkarte mit ausgewählten Lebensräumen
Trockenrasen, Moore und Auen zählen zu den gefährdeten Biotoptypen Österreichs. 1986 wurden von Holzner et al. der Österreichische Trockenrasenkatalog erstellt. Anhand dieser Erhebung hat das Umweltbundesamt eine Österreichkarte zusammengestellt. Auf der Karte können neben Trockenrasen auch Moore (Steiner 1992), Auen und Feuchtgebiete abgerufen werden.
Langzeitforschung in Ökosystemen
Unsere Gesellschaft muss lokal, regional und global immer rascher auf Veränderungen der Umwelt reagieren. Daher ist es wichtig, Ursachen und Wirkungen dieses Wandels zu kennen. Dieser Aufgabe widmen sich Monitoring und Langzeitforschung in Ökosystemen.
Auswirkungen von Stickstoff- und Schwefeleinträgen
Die Zunahme von Stickstoff- und Schwefelemissionen führt seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zu überhöhten Einträgen in natürliche und naturnahe Ökosysteme. Auf Grund international ratifizierter Protokolle (UNECE/CLRTAP) konnten Schwefelemissionen in Europa bereits erfolgreich reduziert werden. Die Stickstoffemissionen sind im Gegensatz dazu noch immer viel zu hoch.
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