Weltkultur- und Naturerbestätten

Die Welterbestätten (World Heritage Sites) wurden 1972 von der UNESCO eingeführt. Sie sind Zeugnisse vergangener und die Schätze bestehender Kulturen. Welterbestätten können aber auch Naturlandschaften von besonderer Schönheit und Vielfalt sein. Welterbestätten sind vor dem Verfall oder der Zerstörung zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Ihr Schutz ist im Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt geregelt.

Weltkultur- und Naturerbestätten in Österreich

Bei den weltweit anerkannten Welterbestätten wird zwischen den Kategorien "Kulturerbe", "Naturerbe" und "Kulturlandschaft" unterschieden.

Jeder Vertragsstaat ist dazu verpflichtet, seine Gebiete entsprechend zu verwalten, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen sowie Forschungsarbeiten zu initiieren. Weiters sollen Bildungs- und Informationsprogramme, die zur Würdigung des Kultur- und Naturerbes aller Völker beitragen, durchgeführt werden.

  • Altstadt von Salzburg (1995)
  • Schloss und Park Schönbrunn (1996)
  • Berg- und Seenlandschaft Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut (1997)
  • Semmeringbahn (1998)
  • Altstadt von Graz (1999)
  • Fluss- und Kulturlandschaft Wachau (2000)
  • Altstadt von Wien (2001)
  • Kulturlandschaft Fertö-Neusiedler See; Österreich/Ungarn (2001)
  • Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen (2011)