Bromat, ein Problem im Trinkwasser?

Desinfektion von Trinkwasser

© Umweltbundesamt/Deweis

Der vermehrte Einsatz von Ozon zur Desinfektion und Oxidation des Trinkwassers an Stelle der Chlorung kann zu unerwünschten Beiprodukten führen. Bromat ist eines davon.

 

Bromat, welches bei der Ozonung von bromidhaltigen Wässern entsteht, gilt als potenziell krebserregend, weshalb im Trinkwasser ein tiefer Toleranzwert angesetzt wurde.

Grenzwert für Bromat wird weiter gesenkt

In der österreichischen Trinkwasserverordnung ist für den Zeitraum 01.01.2003 bis 31.12.2007 ein Grenzwert von 0,025 mg/l Bromat verbindlich festgelegt. Ab dem 01.01.2008 wurde dieser Grenzwert auf 0,010 mg/l Bromat gesenkt.

Neu adaptierte Ionen-Chromatographische Analytik spürt Bromat in kleinsten Mengen auf

Im Labor des Umweltbundesamt wurde nun die ionenchromatographische Bestimmung von  Bromat und Bromid in das Untersuchungsprogramm aufgenommen. Die notwendigen Mindestbestimmungsgrenzen werden mit dieser neu adaptierten Methode auch im Hinblick des ab 2008 geltenden niedrigeren Grenzwertes erreicht.

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