Kaum mehr dicke Luft durch Dioxine

Immissions-Kontrollprogramm für Dioxine und PCBs in der Außenluft: eine Zwischenbilanz

Die seit 1997 laufend vom Umweltbundesamt durchgeführten Messungen von Dioxinen und PCBs (polychlorierte Biphenyle) zeigen, dass die Belastung der Außenluft mit diesen Schadstoffen auf konstant niedrigem Niveau verbleibt. Die Dioxin- und PCB-Belastung der Luft in Österreich ist im europäischen Vergleich gering. Fast zwei Drittel der Dioxinemissionen stammen bei uns aus dem Hausbrand, knapp ein Viertel aus der Metall verarbeitenden Industrie.

Saisonaler Trend erkennbar

Bei den Dioxinen wird das Maximum während des Winters erreicht, wobei der Anstieg der Immissionskonzentrationen zeitgleich auf den Beginn der Heizperiode fällt. 

Die PCBs zeigen einen zu den Dioxinen gegenläufigen Trend mit Maximalkozentrationen in den Sommermonaten. Höhere Außentemperaturen könnten das Ausgasen von PCBs aus Deponien, kontaminierten Böden und Materialien (z. B.: Anstriche oder Fugenmassen) fördern. Einen analogen Verlauf zeigen Messdaten aus anderen europäischen Ländern.

 

Die Detailergebnisse der Jahre 1997 bis 2002 wurden zusammengestellt.