Uran in Quellwässern

Wasserproben aus dem Toten Gebirge

Ein in der Prüfstelle entwickeltes, sehr leistungsstarkes massen-spektrometrisches Verfahren wurde eingesetzt, um in rund 20 Grundwasserproben aus dem Toten Gebirge den Urangehalt zu bestimmen. Erfreulicherweise lagen die Urangehalte durchwegs sehr niedrig.  

Seit 30. Oktober 2012 gilt gemäß der österreichischen Trinkwasserverordnung (BGBl. II 359/2012) für Uran im Trinkwasser ein Parameterwert von 15 µg/L.

© Umweltbundesamt/Trimbacher

Generell geht man davon aus, dass man mehr Uran in Grundwässern findet, die im Kontakt mit relativ Uran-reichen Gesteinen wie Graniten und Gneisen stehen (z.B. in den Zentralalpen – Hohen Tauern, und in der Böhmische Masse – Mühl- und Waldviertel). In den Karbonaten sollten die Gehalte gering sein. Nur in manchen Dolomiten (z.B. Hauptdolomit) soll der Urangehalt höher sein.

 

Österreich ist bekannt für seinen Einsatz und seine Vorreiterrolle in Punkto Wasserqualität.  Da die Konzentration an Uran in Wasser sehr stark von der geologischen Herkunft bestimmt ist, ist gerade für den inneralpinen Raum eine Überprüfung des Urangehaltes im Quellwasser sinnvoll.

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