Überblick
Fünfter Umweltkontrollbericht
| PLUS | MINUS |
| Reduktion der Emissionen von ozonabbauenden Substanzen sowie von SO2 (- 15%) und CO (- 12%) | Anstieg der CO2-Emissionen (1994 - 1996 um + 9%) |
| Nur mehr 45 % (statt 55 %) von Abfällen aus Haushalten gelangen auf Deponien | Verfehlung der Zielvorgaben des Ozongesetzes bei der Reduktion von Emissionen von NOX und NMVOC |
| Verbesserung von Kontrollmöglichkeiten der Gentechnik-Anwendung (Errichtung eines Gentechnik-Labors im Umweltbundesamt) | Weiterhin Überschreitung der Richt- und Zielwerte bei Ozon |
| Weiteres starkes Ansteigen der Zahl der österreichischen Biobetriebe auf 19.433 im Jahr 1997 | Zunehmende Konzentration in der Viehhaltung |
| Fehlende Anreizsysteme zur verstärkten Errichtung und Nutzung alternativer Energieträger | |
| Geglückte Wiedereinbürgerung des Braunbären (mit Akzeptanz durch Bevölkerung) | Mangelnde fachliche Koordination zwischen Bundesländern in EU-Naturschutzangelegenheiten |
| Rückgang der Deposition von Blei und Cadmium in Moosen | Hohe Werte für persistente Schadstoffe in Waldökosystemen |
| Deutliche Verbesserung der Wasserqualität der österreichischen Fliessgewässer | Weiter beträchtliche Nitratbelastung des (Poren-)Grundwassers (18% der Messungen > 45 mg/l) |
| Pestizide im Grundwasser rückläufig | Großflächige Überschreitungen kritischer Belastungsgrenzen in Ökosystemen durch Eintrag eutrophierender und versauernder Schadstoffe. |
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