Stratosphärischer Ozonabbau

Kapitel aus dem sechsten Umweltkontrollbericht

Die Menge des stratosphärischen Ozons und die Abnahme der Ozonschicht variieren im Jahresverlauf und in Abhängigkeit vom Breitengrad. Die Ozonschicht über Österreich hat – gemittelt über die Jahre 1993 bis 1999 – um 8% gegenüber dem langjährigen Monatsmittel der Jahre 1926 bis 1979 abgenommen.

Hauptverursacher des Ozonabbaus sind Chlor- und Brom-Atome, die in Form von halogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) und Halonen in die Stratosphäre gelangen.

 

Mit Hilfe internationaler Abkommen (Montreal Protokoll und dessen Zusatzabkommen) soll sich die Ozonschicht bis Mitte des 21. Jahrhunderts wieder erholen. Allerdings werden als Ersatzstoffe für ozonzerstörende Substanzen zunehmend teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW) verwendet, die zwar keine ozonzerstörende Wirkung haben, aber stark treibhauswirksam sind.

In Österreich hat der Verbrauch von FCKW seit Anfang der 90er Jahre durch Verbotsbestimmungen stark abgenommen. Beim Verbrauch von FCKW-Ersatzstoffen zeigen die Zahlen seit 1996 allerdings wieder steigende Tendenz.

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