12 Energie

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Eine nachhaltige Energienutzung, bei der die Umweltauswirkungen minimiert und Ressourcen geschont werden, ist neben der Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit Ziel der europäischen Energiepolitik.

 

Der Energieverbrauch in Österreich ist zwischen 2002 und 2005 jährlich um 3,1% gestiegen, der Verkehr hat daran einen Anteil von 31%, der produzierende Bereich von etwa 29%, private Haushalte verbrauchen rd. 26%, öffentliche und private Dienstleistungen rd. 12% und die Landwirtschaft benötigt rd. 2%. Die Dominanz der fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas hat sich in diesem Zeitraum noch verstärkt.

Im Verkehr dominieren im Jahr 2005 Erdölprodukte, wobei 6,28 Mio. t Dieselkraftstoffe, 2,07 Mio. t Benzin und 96.000 t Biokraftstoffe vertankt wurden. Im Zeitraum 2002–2005 verzeichneten die erneuerbaren Energieträger eine Zunahme um 1,6%. Der Anteil an erneuerbaren Energieträgern am Bruttoinlandsverbrauch lag damit im Jahr 2002 bei 21,7%, im Jahr 2004 bei 21,5% und im Jahr 2005 bei 20,0%. Der niedrigere Anteil im Jahr 2003 (19,1%) ergibt sich durch die niedrige Wasserkrafterzeugung in diesem Jahr. Ohne Wasserkraft verzeichneten die Erneuerbaren im Zeitraum 2002–2005 eine Steigerung um 15%.