4 Klimaschutz und Klimawandel
Das Kyoto-Protokoll legt als internationale Vereinbarung zum Klimaschutz rechtsverbindliche Ziele zur Minderung der Treibhausgasemissionen fest. Österreich hat im sich Rahmen der Lastenaufteilung innerhalb der Europäischen Union verpflichtet, die Treibhausgasemissionen im Zeitraum 2008–2012 um 13% gegenüber dem Basisjahr 1990 zu senken.
Im Jahr 2005 lagen diese Emissionen um 18% über dem Basisjahr und 36% über dem Kyoto-Ziel. Die wesentlichen Verursacher waren Verkehr (27%), Industrie (27%), Energieaufbringung (17%) sowie Raumwärme und sonstige Kleinverbraucher (17%).
Bei einem derzeit zu erwartenden globalen Temperaturanstieg um mehr als 2 °C sind großräumige Störungen der Biosphäre und des Wasserhaushaltes, wie auch eine starke Zunahme extremer Wetterereignisse zu erwarten. Für den Alpenraum ist bei einem globalen Temperaturanstieg von 2 °C eine Erhöhung um rund 4 °C wahrscheinlich.
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